Zehn Spiele ohne Sieg

Sebastian Lattermann (rechts) schreit, der Poppenreuther Tomas Krupicka (gelbes Trikot) soll den Kapitän des TSV Neudrossenfeld gefoult haben. Der Unparteiische entschied auf Elfmeter, den Lattermann zum 1:0 verwandelte. Am Ende siegte der Bayernliga-Absteiger mit 2:0. Bild: Gebert

Lang, lang ist's her, dass der SV Poppenreuth einen Sieg feiern durfte. Auch gegen den TSV Neudrossenfeld gab es für den Aufsteiger kein Erfolgserlebnis. Seit zehn Spielen wartet der SV auf einen Sieg.

Poppenreuth. (rez) Der SV Poppenreuth konnte gegen den TSV Neudrossenfeld in keiner Weise an den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend anknüpfen und verlor sein Landesliga-Heimspiel mit 0:2. Die Gäste waren über das gesamte Spiel die spielbestimmende Mannschaft, die Heimmannschaft hatte es lediglich TW Martinec zu verdanken, dass das Ergebnis im Rahmen blieb. Neudrossenfeld kombinierte sicher und schnell, hatte aber zunächst keine Torchancen.

Nach 15 Minuten gab es den ersten Aufreger. Mit der ersten Möglichkeit für Poppenreuth, Komberec drang in den Strafraum ein und wurde von Zapf unsanft gebremst, die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm. In der Folge hatten die Gäste ihre beste Phase: Zunächst scheiterte Lattermann noch an TW Martinec, aber gleich darauf - Krupicka hatte den Ball ins Toraus gegrätscht - entschied der Schiedsrichter zur Überraschung aller auf Elfmeter, den Lattermann sicher verwandelte. Danach hatten die Gäste weitere Chancen, ehe sie etwas die Zügel schleifen ließen, die Gastgeber aber dies nicht nutzten.

Nach dem Seitenwechsel kam Neudrossenfeld hellwach aus den Kabinen. Innerhalb weniger Minuten reagierte TW Martinec gegen Diwersi und Engelhardt hervorragend und hielt so Poppenreuth im Rennen. Es folgten zehn Minuten, in denen die Heimelf kaum Zeit zum Luftholen hatte. Immer wieder stand Martinec im Brennpunkt. Gegen das 0:2 nach einer Stunde war er aber machtlos. Nickl ließ Schubert ungehindert flanken und Pajonk köpfte ungehindert ein. Danach konnte sich Poppenreuth etwas aus der Umklammerung befreien, etwas Produktives sprang aber nicht heraus. Die Neudrossenfelder fuhren einige Konter, doch Martinec im Tor der Poppenreuther war immer auf dem Posten. Unzufrieden waren die Gastgeber mit der Leistung des Schiedsrichters. So zeigte er Hostalek nach einem Rempler in einem Laufduell die Rote Karte. Mit der langen Verletztenliste und jetzt zwei Rotsündern, geht Poppenreuth schweren Zeiten entgegen.
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