Zehn "Top-Ten"-Platzierungen

Sieben Einsätze hatte Kathrin Bachmeier vom Tirschenreuther Schwimm-Club bei den bayerischen Jugendmeisterschaften in Bayreuth. Über 50 Meter Freistil verpasste sie als Vierte um sechs Hundertstel Sekunden die Bronzemedaille. Bild: Gebert

Zum Abschluss einer ebenso langen wie erfolgreichen Wettkampfsaison legten sich die Akteure des Tirschenreuther Schwimm-Clubs noch einmal mächtig ins Zeug: Das TSC-Quartett überzeugte bei den bayerischen Jugendmeisterschaften in Bayreuth mit starken Zeiten und zehn Platzierungen unter Bayerns "Top Ten".

Tirschenreuth. (rbg) Etwa 500 Aktive aus 71 Vereinen hatten sich für die Titelkämpfe im Bayreuther SV-Hallenbad qualifiziert. Angesichts der harten Qualifikationsnormen war die Teilnahme an den "Bayerischen" bereits als Erfolg zu werten.

Im Auftaktrennen über 400 m Freistil setzte Florian Sammüller als Achter im Junioren-Klassement mit 4:32,19 Minuten bereits ein Zeichen. Die 13-jährige Kathrin Bachmeier, die mit sieben Einsätzen an den drei Wettkampftagen das umfangreichste Programm im TSC-Team zu absolvieren hatte, stand ihrem routinierten Mannschaftskameraden in nichts nach. Sie steigerte sich über 400 m Freistil auf 4:59,76, was in ihrer Altersklasse Platz sechs bedeutete. Ebenfalls der sechste Rang sprang für sie am zweiten Wettkampftag über 200 m Lagen (2:41,57) heraus. Mit 0:33,33 über 50 m Schmettern (12.) und 1:05,99 über 100 m Freistil (7.) schloss sie den Samstag ab.

Sechs Hundertstel fehlen

Am Sonntag folgten zunächst die 50 m Freistil. In 0:29,45 verpasste Kathrin Bachmeier als Vierte eine Medaille um sechs Hundertstel Sekunden. Über 200 m Rücken reichten 2:44,37 zu Platz neun, bevor sie die abschließenden 200 m Freistil nach einem kämpferisch geführten Rennen in hervorragenden 2:20,70 erneut als Vierte beendete.

Neuer Vereinsrekord

Ihr vier Jahre älterer Bruder Lukas Bachmeier schloss sich dem ausgezeichneten Niveau seiner Schwester nahtlos an: Auch er steigerte sich in seinen beiden Rennen - und auch er verpasste beide Male als Vierter über 50 und 100 m Brust in 0:32,73 und 1:12,86 eine Medaille äußerst knapp. Immerhin als kleiner Trost: Die Zeit über 100 Meter bedeutete einen neuen Vereinsrekord.

Und auch der mit elf Jahren Jüngste im TSC-Team, Johannes Jähring, fügte sich in die TSC-Bilanz problemlos ein. Mit neuer Bestmarke von 1:30,83 landete er über 100 m Brust in seiner Altersklasse auf Platz fünf, nachdem er zuvor bereits über die 200 m Brust als Vierter angeschlagen hatte. Allerdings musste er hier wegen eines Wendefehlers disqualifiziert werden.

Fünf vierte Plätze

"Hast Du kein Glück, dann kommt meistens auch noch Pech dazu." Diese geflügelten Worte wollte TSC-Trainer German Helgert für das Abschneiden seines Teams so nicht stehen lassen. Er verwies in seinem Resümee auf neun persönliche Bestleistungen bei zwölf Starts sowie fünf vierte Plätze und stellte pragmatisch fest: "Wenn andere besser sind, ist das als Sportler anzuerkennen. Solange wir zum Saisonhöhepunkt in Top-Form auftreten, haben wir wenig falsch gemacht und brauchen uns nicht zu verstecken."
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