Zeit gefährlicher Touren vorbei

Zurzeit ist die Telekom dabei, im Ortsgebiet elf Verteilerkästen zu Kabelverzweigern mit Klimaanlage umzurüsten. Es folgt das Verlegen von 13 Kilometer Glasfaserkabel. Bild: rn

Was als Organisationstreffen der SPD für die Vorbereitung des Bürgerfestes vorgesehen war, entwickelte sich zu einem Rückblick auf das bisher Erreichte, aber auch als Blick in die Zukunft. Zudem wurde die Gestaltung weiterer Projekte in Eschenbach diskutiert.

Ortsvereinsvorsitzender Thomas Ott wickelte zügig die Organisation der Beteiligung der Sozialdemokraten am Bürgerfest ab. Aus aktuellem Anlass kam das Thema Vermessungsamt auf die Tagesordnung. Die Angehörigen der Stadtratsfraktion kamen überein, zu gegebener Zeit und "ohne in Hysterie oder Torschlusspanik zu verfallen", darüber "differenziert und abgewogen" zu beraten. Zu beachten seien die gesetzlichen Fristen für ein Vorkaufsrecht. Nicht ausbleiben konnte das Thema Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Genossen waren sich einig, dass sich die Sozialdemokratie nicht an Diskussionen über sichere und nicht sichere Herkunftsländer beteiligen wird.

Dies sei Aufgabe der Landes- und Bundespolitik. Stattdessen stellten sie heraus, dass die Stadt den Auftrag hat, Landkreis und Regierung bei der Bewältigung der Asyl- und Flüchtlingsproblematik zu unterstützen. Bürgermeister Peter Lehr dankte Stadt- und Kreisrat Fritz Betzl für dessen Unterstützung bei der Betreuung der Flüchtlinge und Asylbewerber im Bereich des Krummen Wegs. Ein weiterer Dank galt der Regierung der Oberpfalz, die für die Gemeinschaftsunterkunft mit Alexandra Adam eine überaus engagierte Leitung der Einrichtung eingesetzt habe.

Trainingsmöglichkeiten

Um den Fußballern unter den Bewohnern der Unterkunft eine Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, sicherte Stadtrat und SCE-Vorsitzender Matthias Haberberger zu, für Trainingsmöglichkeiten zu sorgen. Einen Rückblick auf ein Jahr Stadtratsarbeit gaben die SPD-Stadträte. Fraktionsführer Fritz Betzl stellte fest, dass "der Zug Eschenbach trotz des seit Jahrzehnten nicht mehr existierenden Bahnhofs in die richtige Richtung fährt". Als Nachweis nannte er die Neubauten von Bauhof, Hexenhäusl und Feuerwehrhaus, den Ausbau von Unterem Meierfeld und Esperngasse, den Einstieg in die Nutzung regenerativer Energien, neue Kinderspielplätze und den Umbau der Kindertagesstätte.

Die wesentlichen Eckdaten des Haushalts 2015 beleuchtete Udo Müller. Trotz erheblicher Investitionen der vergangenen Jahre sei es mit Unterstützung der SPD gelungen, die allgemeinen Rücklagen auf einem konstant hohen Niveau von mehr als elf Millionen Euro zu halten und die Schulden nahezu zu halbieren. Stadt- und Kreisrätin Lina Forster und Margot Brosch stellten heraus, dass die erfolgreiche Ferienzeit im Jahr 2010 mit Unterstützung der SPD in Eschenbach und im VierStädtedreieck ins Leben gerufen wurde.

Antrag auf Umnutzung

Aktuell liege der Antrag auf Umnutzung von Teilen des alten Feuerwehrhauses zu einem Jugendtreff zur Prüfung beim Landratsamt. Dank der Unterstützung zahlreicher Jugendvertretungen der örtlichen Vereine habe auch das Kinderbürgerfest reaktiviert werden können.

Von einem Meilenstein in Sachen Verkehrssicherheit sprach Stadtrat Ludwig Schneider. Mit Alexander Scheck und Gisela Kirchmann freute er sich, dass es der Stadt gelungen sei, den Ausbau der Speinsharter Straße mit Ausbau des Gehweges auf den Weg zu bringen. "Die Zeiten, in denen Lastwagen auf den Gehweg ausweichen und Mütter mit Kinderwagen eine lebensgefährliche Tour über die Staatsstraße antreten, sind nun vorbei", freute sich das Trio.

Einen Überblick über die Arbeit des Heimatvereins gab Stadtrat Matthias Haberberger. Als Vorstandsmitglied erachtete er die Investitionen der Stadt in das Heimat- und Kulturzentrum Taubnschuster als "wichtigen Schritt für die Fortentwicklung des kulturellen Lebens".
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