Zeugen sein für Christus

Für die 22 Kinder war es ein großer Tag in ihrem Leben: In einem festlichen Gottesdienst empfingen sie zum ersten Mal den Leib des Herrn. Mit im Bild Stadtpfarrer Thomas Jeschner (hinten, links) und Gemeindereferentin Gabriele Gabriel (hinten, rechts). Bild: gpa

Weiß-gelb, in den Kirchenfarben, leuchteten die Fahnen am Rathaus und auf dem Kirchenvorplatz - als äußeres Zeichen eines Festes in der Pfarrei: 22 Mädchen und Buben feierten in einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche ihre Erstkommunion.

Zusammen mit ihren Eltern sowie Stadtpfarrer Thomas Jeschner und den Ministranten waren sie, begleitet von der Stadtkapelle, vom Rathaus zur Pfarrkirche gezogen.

Die Lesung von der Verklärung Christi war Anlass für die Erstkommunionkinder aufzuzeigen, wie sie anhand des Löwenzahnes und der Pusteblume als Symbole dem Geheimnis der Verwandlung von Brot und Wein im eucharistischen Mahl auf die Spur kamen. Mit einem Puzzle-Spiel führten sie das vor. Dazu passten die Bitten zuvor beim Bußakt. Auch das Tagesgebet war darauf abgestimmt: "Wie der Löwenzahn tief und zäh seine Wurzeln in das Erdreich krallt und kaum herausgerissen werden kann, so lass uns ganz in dir verankert sein - voller Vertrauen, Hoffnung und Liebe."

In der Predigt ermunterte Stadtpfarrer Thomas Jeschner die Kinder, den Menschen die Botschaft von Jesus Christus zu bringen und Zeugnis von ihm zu geben. "Glaube ist das A und O in euerer Beziehung zu Christus", sagte er. "Das Herz Jesu Christi bricht heute für euch auf. Ein halbes Jahr lang habt ihr an dieser Freundschaft zu Jesus gebaut. Heute ist der erste Höhepunkt dieser Vertiefung, die ein Leben lang anhalten wird."

Der Tauferneuerung folgten die Fürbitten. "Lass die Eltern, Geschwister und Paten uns helfen, dass wir nach diesem schönen Fest nicht gleich wieder aus der kirchlichen Gemeinschaft herausgerissen werden. Lass uns die Sympathie weitergeben, die wir von Gott und den Menschen erfahren, damit die Traurigen wieder lachen können", waren die Anliegen von zwei Kommunionkindern. Nach dem Friedensgruß kam der große Augenblick: Der Geistliche reichte den Kindern zum ersten Mal den Leib des Herrn, die heilige Kommunion.

Zum Abschluss des Gottesdienstes gab es den Segen - und zuvor den Dank von Stadtpfarrer Thomas Jeschner. Unter anderem galt er den Eltern, den Paten, dem Chor, Chorleiter Joachim Steppert, Gemeindereferentin Gabriele Gabriel "und allen, die einen Dienst bei der Erstkommunion geleistet haben".

Auch für ihn selbst sei die Erstkommunionfeier etwas Besonderes, erklärte Jeschner. Denn die meisten Kinder, die er diesmal zum Tisch des Herrn geführt habe, habe er bereits getauft.
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