ZF-Förderpreis "Zukunft Region" geht an fünf Projekte in der Jugendarbeit
Jupiter schafft's auf Platz Eins

Strahlende Gesichter gab es bei der Übergabe des Förderpreises "Zukunft Region", der erstmals ausgelobt wurde. Mit im Bild der Leiter des ZF-Geschäftsfeldes Elektronische Systeme, Harald Deiss (links), Laudator Michael Detert, Leiter des Personalbereichs im Geschäftsfeld Elektronische Systeme, Bürgermeister Joachim Neuss und Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe mit den Vertretern der fünf erstplatzierten Bewerber. Bild: cs
Mit ungewöhnlichen Projekten an der Attraktivität der Region für die Jugend mitzuarbeiten, dazu ermuntert der für die Standorte Auerbach und Bayreuth ausgelobte ZF-Förderpreis "Zukunft Region" 2015. Zwölf Teams aus gemeinnützigen Einrichtungen im Bereich Bildung, Kultur, Soziales oder Sport bewarben sich. Jeweils 500 Euro gingen an fünf Preisträger.

"Es waren alles gute Ideen, und sie lagen in der Bewertung auch eng beieinander. Aber es musste eben eine Auswahl getroffen worden", sagte der Leiter des ZF-Geschäftsfelds Elektronische Systeme, Harald Deiss. Die Ausschreibung für den Förderpreis 2016 beginne im Frühjahr.

Bürgermeister Joachim Neuß, Mitglied der Jury neben Vertretern von ZF und der Stadt Bayreuth, zeigte sich beeindruckt von der Initiative "Jupiter" (Jugendprävention im Team - Erfahrungen realisieren), das inzwischen ins achte Jahr geht. Polizeiinspektion und Mittelschule in Auerbach, Stadt und Jugendamt arbeiten dabei zusammen.

Höhepunkt des Projekts "Jupiter" mit den 7. Klassen nach dem Motto "Miteinander statt gegeneinander" war ein dreitägiger Ausflug nach Hirschbach, bei dem Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein gestärkt wurden. Arthur Schriml als beauftragter Lehrer für Suchtprävention und Polizeihauptmeister Jörk Kaduk nahmen den ersten Preis entgegen.

Diesen teilt sich die Mittelschule mit dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Bayreuth. Mit der Idee, einen Wagen für den Bayreuther Faschingsumzug vorzubereiten, hat Cornelius Schulz auch den Elternbeirat begeistert. "Dass man ausgerechnet im Fasching in dieser Weise an die Öffentlichkeit getreten ist, zeugt von Courage und signalisiert das Gegenteil von einer öffentlichkeitsscheuen Institution", sagte die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Dieses Projekt habe das Leben der Gemeinschaft bereichert. Auch 2016 will das HPZ wieder am Faschingszug teilnehmen.

Das Engagement einer aktiven, persönlichen Nachwuchswerbung bei der Freiwilligen Feuerwehr Michelfeld wurde mit dem dritten Platz des Förderpreises honoriert, den Andreas von der Grün und Stefan Neukam entgegen nahmen.

Für seinen neuen Außenbereich mit einem Balancier-Parcours, der die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördert, bekam der Marien-Kindergarten den vierten Platz zuerkannt. Tanja Kraus und Sven Petrasch nahmen ihn stellvertretend für den Elternbeirat entgegen.

Den Folgen des demografischen Wandels stellt sich eine neue Spielgemeinschaft mit dem Nachwuchs der Sportvereine SV 08, SC Glückauf und ASV Michelfeld entgegen. Tanja Schwindl und Kathrin Gsell freuten sich über die Anerkennung dafür.
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