Ziel ist der Klassenerhalt

"Unser Ziel ist erneut der Klassenerhalt", sagt Reinhold Schlecht, der Trainer des SV Mitterteich, vor dem Saisonstart in der Landesliga Mitte. Die Stiftländer treten am Samstag bei der SpVgg Lam an. Bild: Gebert

Seit mehr als 20 Jahren spielt der SV Mitterteich - mit kurzen Unterbrechungen - auf Verbandsebene. "Darauf sind wir im Verein sehr stolz", sagt Vorsitzender Roland Eckert. Und dort wollen die Stiftländer weiterhin bleiben. Vor dem Saisonauftakt in der Landesliga Mitte stellte sich Trainer Reinhold Schlecht den Fragen unserer Zeitung.

Wie stark ist der SV Mitterteich in dieser Saison einzuschätzen?

Reinhold Schlecht: "Ich hoffe, dass wir die Qualität aus der letzten Saison halten können. Mit dem angeschlagenen Frantisek Nedbaly und dem länger verletzten Stefan Meisel fehlen uns zwei Torgaranten. Deshalb wird es entscheidend sein, ob der eine oder andere in die Bresche springen kann."

Wer sind für Sie die Favoriten in der Landesliga Mitte?

Reinhold Schlecht: "Für mich ist die Liga gegenüber der letzten Saison viel stärker geworden. Vor allem die Regensburger Vereine haben sich enorm verstärkt. Ganz weit vorne erwarte ich den FC Tegernheim, Fortuna Regensburg und auch die DJK Ammerthal. Mein Geheimfavorit ist der ASV Cham. Unser Ziel ist erneut der Klassenerhalt."

Wie schätzen Sie die Neuzugänge ein?

Reinhold Schlecht: "Aufgrund unserer bescheidenen finanziellen Mittel haben wir uns lediglich im kleinen Bereich mit Talenten aus der näheren Umgebung verstärkt. Für die erste Mannschaft kommen am ehesten Jens Wegmann und Michael Drechsler in Frage. Die restlichen Neuverpflichtungen sind vorerst für die zweite Mannschaft vorgesehen. Zeigt jedoch der eine oder andere besonderen Ehrgeiz, bekommt er natürlich die Möglichkeit aufzurücken."

Gibt es Umstellungen in der Stammformation?

Reinhold Schlecht: "Nein. Wir konnten unseren Kader halten. Aber zum improvisieren werde ich des öfteren gezwungen sein. Schon am Samstag fehlen beim Auftakt Marc Müller und Daniel Hösl. Im Lauf der Saison bildet sich bestimmt eine Stammformation, aber jeder der sich aufdrängt, wird seine Chance bekommen."

Sind Veränderungen in der Grundeinstellung, sprich Taktik vorgesehen?

Reinhold Schlecht: "Ich wäre verrückt, etwas anders zu machen. Unsere Qualität basiert darauf, aus einer stabilen Abwehr heraus nach vorne zu spielen. Das kann meine Mannschaft am besten. In der Abwehr konzentriert gegen den Ball zu arbeiten, davon hängt bei uns Erfolg oder Misserfolg ab."

Ehe es in die Winterpause geht, stehen 22 Spiele auf dem Plan. Was ist bis dahin realistisch?

Reinhold Schlecht: "Bis dahin wollen wir den Grundstock legen, um im Frühjahr beruhigter in die Restsaison gehen zu können. Nicht mit den Relegationsplätzen in Berührung zu kommen, ist erstrebenswert. Aber Fußball ist natürlich kein Wunschkonzert. Wichtig wird ein optimaler Start sein."
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