Ziel ist der Klassenerhalt

Harald Bosch, der Vorsitzende des Sportvereins Concordia, gab den Mitgliedern bei der Jahreshauptversammlung Auskunft über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Bild: rgr

Die erste Fußball-Mannschaft von Concordia Hütten hat ein Ziel: In der Kreisklasse bleiben. Nach einem Tief hoffen die Verantwortlichen, dass sich die Kicker wieder gefangen haben.

Hütten. (rgr) Positiv sei, dass sich die US-Amerikaner komplett ins Concordia-Team integriert haben, berichtete Vorsitzender Harald Bosch in der Jahreshauptversammlung im Sportheim. Auch bei den Turnerinnen laufe alles gut. Die Zahl der Mitglieder gab es mit 200 an. Die Internet-Seite verzeichnete bereits 32 000 Besuche. Davon entfallen ein Drittel auf die Domain .com und zwei Drittel auf .de. Des Weiteren habe der Verein 300 Facebook-Freunde.

Bei der ersten Fußballmannschaft gab es einen Trainerwechsel. Das Amt von Robert Czapla hat Sascha Sporer übernommen. Nach dem Aufstieg gelte es, die Kreisklasse zu halten, betonte Bosch. "Die Turnerinnen organisieren sich dank Uschi Weiß und Heidi Sporer selbst", lobte der Vorsitzende. In seinem Bericht erinnerte er an die Faschingsparty, an das Johannisfeuer und an das Seefest, bei dem 40 Helfer mit angepackt haben. Sein Dank galt ihnen sowie den Platzwarten Hans Hauer, Josef Reichl und Franz Schmidt. Besonderes hob er Wolfgang Sporer hervor, der überall hilft.

Im vergangenen Jahr sei das Hebewerk ein großes Thema gewesen. Dies sei jetzt von der Firma Kneidl umgesetzt worden. Die Finanzierung in Höhe von 14 250 Euro haben zu je 50 Prozent die Stadt und die Stadtwerken übernommen. "Da der Sportverein kein Wasser mehr vom Fischereiverein Hersbruck erhält, hat Concordia auch einen eigenen Brunnen von der Stadt bekommen. Die Dachsanierung wird eventuell heuer durchgeführt", kündigte Bosch an.

Spartenleiter Sebastian Waldmann teilte mit, dass das Fangnetz erneuert wurde. Bei der ersten Mannschaft müsse wegen des Schlüsselbeinbruchs von Thomas Rahn teilweise auf die Alten Herren zurückgegriffen werden. Diese lobte Martin Iffländer, da sie bei elf Spielen ein positives Ergebnis erzielt habe. Mitgespielt hätten sehr viele US-Amerikaner.

Für die Turnerinnen sprach Uschi Weiß. "Wir haben viele Kurse angeboten; unter anderem Rückenfit und Yoga", Aerobic: "Shape your Body" und "Brazil" sowie "Fit for Men". In Troschelhammer und Kaltenbrunn fand die Wirbelsäulengymnastik statt. Zweimal wöchentlich gab es mit Renate Aumüller Nordic Walking. "Die Kurse werden teilweise auch von der Krankenkasse anerkannt", berichtete Weiß.

"Viel Erfolg und viele Tore", wünschte zweite Bürgermeisterin Anita Stauber dem Verein. "Sie haben ehrenamtliche Stunden geleistet und ihre Freizeit zur Verfügung gestellt. Außerdem geht es nicht nur um den Fußball. Auch die Frauen haben viel geboten." Stauber versprach die gleiche Unterstützung, wie sie der frühere Bürgermeister Helmuth Wächter gewährt habe. Der Ansprechpartner sei mit Gerhard Mark vor Ort. Dieser sagte "Vergelt's Gott" auch den Arbeitern im Hintergrund. Die Damengymnastikabteilung lobte Mark als Aushängeschild.
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