Zinstern ist's zu schnell

Ortsstraße Zinst-Südwest ist inzwischen saniert. Was Alexander Schraml noch fehlt ist eine zusätzliche Straßenbeleuchtung im Bereich des Bushäuschens. Bild: ak

Rathaus- und Straßensanierung, Baugebietserschließung, Verbesserung der Wasserversorgung und der Ausbau des Breitbandnetzes waren die Kernpunkte von Rathauschef Günter Kopp bei der ersten von vier Bürgerversammlungen. Seitens der Zuhörer gab es nur wenige Wünsche.

Einer kam von Alexander Schraml. In dem von zweitem Bürgermeister Albert Sollfrank geleiteten Diskussionsteil schlug der Zinster vor, die Straßenbeleuchtung im Bereich des Bushäuschens aus Sicherheitsgründen zu ergänzen. Heiner Kreuzer aus Altensteinreuth und Gemeinderat Florian Bayer aus Zinst beklagten die hohen Durchfahrtgeschwindigkeiten in beiden Ortschaften. Zur Überprüfung und zum Hinweis auf derartige Fehlverhalten sollten die eigenen Radarmessgeräte aufgestellt werden. Max Müller aus Altensteinreuth wünschte sich eine neue Hundetoilette auf dem Flurweg in Richtung Sommerheu.

Erwin Bayer wies auf die Verlandung am Kanalauslauf im Bereich Sommerheu hin, die beseitigt werden sollte. Der Bauhof wird auch Hinweisen von Hausbesitzern im Bereich des Baugebietes Kühhut nachgehen. Dort sind Straßenabläufe und -spalten nachzuarbeiten, die aus- und unterspült werden.

Messung ohne Ausreißer

Die Zinster unter den Zuhörern im Heim des Heimatvereins monierten erneut die vermeintlich hohen Geschwindigkeiten auf der Staatsstraße 2177. Dazu erklärte Kopp, das eine Messung keine größeren Ausreißer nach oben ergeben habe. Das Gros der Fahrzeuge fahre 90 und 100 Kilometer pro Stunde. Ein erneuter Antrag zur Beschränkung habe derzeit keine Aussicht auf Erfolg. In seinem Rückblick aufs kommunale Geschehen berichtete der Rathauschef von 13 Bauanträgen, die das Bauamt bearbeitet hat. Die Bauleitplanung sei in mehreren Bereichen den Bedürfnissen der Bauherren angepasst worden. Auch ging Kopp auf die Entscheidung, mit der Gemeindeverwaltung im Ortskern zu bleiben, ein. Für den behindertengerechten Umbau des alten Schlosses gebe es Zuschüsse aus dem Bayerischen Städtebauprogramm, von der Landesstiftung, vom Bezirk und Landkreis. Von den 1 665 000 Euro Baukosten habe die Kommune 685 000 Euro zu tragen.

Die Sanierungsarbeiten begannen im Juni. Die Registratur wurde in der Schreinerwerkstatt des Stich-Anwesens in der Hauptstraße ausgelagert. Derzeit laufen die Dachdeckerarbeiten. Geplanter Fertigstellungstermin ist Ende 2016.

Für das erworbene Daddy-Anwesen liegt der Regierung ein Konzept zum Abriss und Neugestaltung des Platzes vor. In Kürze werden bei einem Ortstermin mit der Regierung der Oberpfalz Details, die den Erhalt der Felsenkeller beinhalten, geklärt. Die Baufirma Schifer aus Saalfeld erschließt elf Parzellen im Baugebiet Kulmain-West. Nach der begonnenen Pflasterung des Gehweges werden die Erschließungsbeiträge festgesetzt. Von den bereits verkauften vier Parzellen sind bereits drei bebaut. In Zinst sanierte die Gemeinde für 155 000 Euro zwei Ortsstraßenanbindungen. Die Straßenentwässerung wurde verbessert. Der Straßenkörper erhielt eine neue Asphaltdeckschicht.
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