Zoigl als Zaubertrunk

Ein lustiges Völkchen genoss beim Zoigl-Abend der CSU im gut gefüllten Versammlungsraum des Malzhauses Oberpfälzer Gemütlichkeit und feierte zünftig den Geburtstag des Ortsverbandes. Bild: do

An die Wurzeln der Eschenbacher Biertradition erinnerte der CSU-Ortsverband aus Anlass seines 70. Geburtstags. Das historische Malzhaus bildete den urigen Rahmen für ein zünftiges "Volksfest".

Bier ist etwas ganz Besonderes, und erst recht der Zoigl. Und die CSU? Naja, jedenfalls bildeten der goldene Gerstensaft und die Christsozialen beim Zoiglabend im Malzhaus eine Einheit.

Dort, wo früher eines der Grundprodukte des Nahrungsmittels Bier entstand, schwemmte der Zaubertrunk bei den fröhlichen Zechern alle Partei-Unterschiede hinweg. Spätestens nach der ersten Halbe waren Meinungsverschiedenheiten nicht mehr zu entdecken. Und schon nach dem ersten Schluck war Politik passé gewesen. Der Oberpfälzer Bier-Kult verbündete die Liebhaber des süffigen Gebräus zumindest an diesem Abend.

CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes - als Kellnerin treppauf, treppab schnaufend unterwegs - war die Freude am guten Besuch anzusehen. Im großen Versammlungsraum des Malzhauses entwickelte sich ein uriger Jubiläumsumtrunk.

Zu den Gästen gehörte auch kommunale Partei-Prominenz. Bezirksrat Toni Dutz, stellvertretender Landrat Albert Nickl, der Grafenwöhrer Bürgermeister Edgar Knobloch, CSU-Ortsvorsitzender und Stadtrat Andreas Reindl aus Pressath sowie Eschenbachs zweiter Bürgermeister Karl Lorenz und dritter Bürgermeister Klaus Lehl: Sie alle ließen mit vielen "Prosits" den Jubiläums-Ortsverband im Allgemeinen und die Tischnachbarn im Besonderen hochleben.

Grußredner halten sich kurz

Dr. Sabine Schultes freute sich auch über das Kommen von Ehrenbürger Vinzenz Dachauer, Walter Weiß, dem Träger der Bürgermedaille, dem mit 94 Lenzen ältesten CSU-Mitglied Hans Höller und vieler Vertreter örtlicher Vereine. Erfrischend kurz fassten sich die Ehrengäste mit ihren Grußworten, wartete doch das "Krawandorfer" aus Kirchenthumbach naturbelassen und unfiltriert auf Vernichtung.

Selbstverständlich bot auch die Speisekarte Deftiges. Ein Oberpfälzer Brotzeitteller, ein Obatzter, Rettich, Wurstsalat oder Bauernseufzer dienten als Unterlage und förderten den ständigen Ruf nach "nu an Seidl".

"Kapelle Namenlos"

Kein Zoigl-Ausschank ohne Oberpfälzer Musi: Mit Quetschn, Klarinette und Saxofon begeisterten die "Namenlosen" Ernst Bitterer und Wolfgang Popp die Besucher. Die Musiker entfachten Jubel, Trubel und Heiterkeit; ihre Witzeinlagen befeuerten die gute Laune der Zecher weiter. Und auch das CSU-Ehrenmitglied wurde in die Feier eingebunden: Im Gründungsjahr der CSU geboren, durfte Robert Dotzauer den Jubiläumsmarsch der "Kapelle Namenlos" dirigieren.

Die geplanten Mitglieder-Ehrungen wollten nicht in diesen Rahmen passen. Sie werden in der nächsten Jahreshauptversammlung nachgeholt, versicherte CSU-Ortsvorsitzende Dr. Sabine Schultes.
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