Zu Ehren der Muttergottes

Die "Ouvertüre" von Georg Friedrich Händel ließ das Akkordeonensemble um Leiter Alois Fischer erklingen.

Voll besetzt war am Sonntag die Wallfahrtskirche Maria Loreto. Sogar im Außenbereich lauschten zahlreiche Zuhörer dem abwechslungsreichen Programm, das Sänger und Instrumentalisten vorbereitet hatten.

Im Mittelpunkt des mittlerweile achten volksmusikalischen Singens stand die Gottesmutter. "Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir" - mit diesen Worten sei Maria früher gegrüßt worden, wie Albert Köstler erklärte. Der ehemalige Neualbenreuther Bürgermeister führte durch den Nachmittag.

Erwin Sommer, Vorsitzender des Fördervereins Maria Loreto, hieß die Gäste in der Heilig-Geist-Kirche willkommen und zeigte sich erfreut vom großen Interesse. Sommer lud die aus der ganzen Region angereisten Besucher zu einer andächtigen und besinnlichen Stunde ein. Eröffnet wurde das Singen von den Waldsassener Blechbläsern, die auf der Empore eine festliche Intrade erklingen ließen. "Hier bin ich, Gottesmutter", sangen Monika Kunz und Franz Danhauser, die das "Neualbenreuther Zwio" bilden. Danhauser war es auch gewesen, der die Gruppen für das Konzert angeworben hatte.

Die Waldsassener Blechbläser spielten dann "Ariso" von Johann Sebastian Bach, ehe die Wildberg-Saitenmusik instrumental ihr Können zeigte. Die "Waldstein-Saiten" intonierten anschließend instrumental und gesanglich "Es blüht der Blumen eine". Das Akkordeonensemble von Alois Fischer präsentierte die "Ouvertüre" von Georg Friedrich Händel, bevor Albert Köstler einige Gedanken zur Muttergottes sprach. "Maria gibt unserer Kirche ein junges Gesicht", so Köstler. "Gottes Sohn hat eine menschliche Mutter, auch wir sind ihr anvertraut." Anschließend ließen die Gruppen weitere Lieder erklingen.

Am Ende des Konzerts bedankten sich die vielen Zuhörer mit kräftigem Beifall. Zum Ausklang sangen alle gemeinsam das Lied "Maria, breit den Mantel aus...".
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