Zu Halloween finden sich am Netzaberg Grabstellen auch in den Vorgärten
Leichen nicht nur im Keller

Der gruseligste Tag des Jahres: Halloween. Schaurige Gestalten zieren die Hauseingänge. Ausgehöhlte Kürbisse mit eingeschnitzten Fratzen schimmern im Kerzenlicht und Särge in den Gärten verbreiten Angst und Schrecken.

In zum Teil furchterregender Maskierung zogen am Montag Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch "Süßes sonst gibt's Saures" Leckereien. Mittlerweile ist für die Süßwarenbranche das Gruselfest ein weiterer Umsatzschlager. Auch die Event-Gastronomie meldet volle Häuser.

Während hierzulande viele den Gruselspaß mit Kopfschütteln begleiten, sehnen sich die amerikanischen Freunde nach Geisterverkleidung und schauriger Feststimmung. So auch auf dem Netzaberg. In einem der größten Wohnquartiere der US Army wird der Brauch zelebriert. Gruselmasken und Geisterverkleidung an den Wohngebäuden, schwarze Särge mit weißen Kreuzen, reihenweise aufgebaute Grabstellen in den Vorgärten, dazu geschnitzte Kürbisgesichter und Gemüselaternen: Das Spukfest kannte am Montag auf dem Netzaberg keine Grenzen.
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