Zu hohe Einnahmen Problem für Kameradschaft - Vorsitzender wiedergewählt
Künftig keine Grünauer Kirwa

Josef Lang (Zweiter von rechts) bekam eine Ehrenurkunde von Hans Meierhöfer, Hans Meißner und Josef Argauer überreicht (von links). Bild: hme
Eine Tradition endet. Nach 30 Jahren gibt es künftig keine Grünauer Kirwa mehr, die von der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Neudorf organisiert wird. Vorsitzender Josef Argauer erklärte, dass die Gewinne für einen gemeinnützigen Verein zu hoch gewesen seien. "Wir können die Erlöse nicht satzungsgemäß ausgeben."

Die Ausgaben seien auf wenige Felder beschränkt, wie etwa der Unterhalt und die Pflege des Kriegerdenkmales. "Verwenden wir das Geld als gemeinnütziger Verein, bekommen wir rechtliche Probleme." Bei der Jahreshauptversammlung der KSK standen auch Neuwahlen auf dem Programm. Vorsitzender bleibt Josef Argauer. Sophie Träger ist die neue Schriftführerin.

Schriftführer Jakob Kick sprach über die Veranstaltungen im vergangenen Jahr, von der Winter- und Nachtwanderung, der Viertagesfahrt zur Mecklenburgischen Seenplatte, eine Weinfahrt in den Raum Kitzingen und weitere Veranstaltungen. Kassier Georg Schmidt informierte über ein Minus in der Vereinskasse für 2014. Grund seien die verhältnismäßig geringen Einnahmen bei der Grünauer Kirwa gewesen. Die Kassenprüfer bescheinigten Schmidt trotzdem, dass er die Kasse vorbildlich geführt hat.

Bei der Versammlung stimmten die Mitglieder für Satzungsänderungen. Zum einen soll der Vorstand um einen Schießwart erweitert werden. Zum anderen wird vermerkt, dass die KSK Neudorf ehrenamtlich tätig ist und dass eine pauschale Tätigkeitsvergütung an Vorstandsmitglieder bezahlt werden darf. Die Leistung von Aufwandsvergütungen regelt der Vorstand. Künftig soll pro 25 Mitglieder ein Beisitzer gewählt werden. Der Vorstand steht vor der Aufgabe, das Jubiläum zum 60-jährigen Bestehen im kommenden Jahr vorzubereiten.
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