Zu spät nachgerechnet
Angemerkt

Egal, ob nun Mietwohnungen, Appartementhäuser oder ein öffentlich-rechtliches Gebäude: Bauträger wollen Geld verdienen. Und aus der Sicht hat die Kewog alles richtig gemacht: Gründerzentrum gebaut, das Risiko der ersten Geschäftsführungsjahre übernommen, einen langfristigen Mietvertrag geschlossen und sich - wenn die Klausel stimmt - gegen das Ausfallrisiko abgesichert.

Denn auch wenn das Gründerzentrum den Vertrag kündigt, müssen die Ansprüche daraus befriedigt werden. Da wäre dann erneut der Landkreis in der Pflicht. Und die Stadt Waldsassen.

Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist also der Kewog kein Vorwurf zu machen. Eher schon dem Landkreis. Der hat wohl zu spät nachgerechnet.

berthold.zeitler@derneuetag.de

Zitate

"Ich kenne da jemand, der ist der Vorsitzende im Aufsichtsrat."

SPD-Sprecher Reiner Fischer zu Landrat Wolfgang Lippert und den Bemühungen, aus dem Kewog-Mietvertrag auszusteigen.

"Und ich kenne jemand, der ist selbst dort im Aufsichtsrat."

Landrat Wolfgang Lippert zu Reiner Fischer

Polizeibericht Pistole und Patronen im Auto

Waldsassen. Eine geladene Schreckschusspistole hatte am Sonntagabend ein junger tschechischer Mann in seinem Auto liegen. Bei der Kontrolle durch die Schleierfahnder wurde die Waffe samt Platzpatronen gefunden. Eine Erlaubnis, den sogenannten "kleinen Waffenschein", konnte der junge Mann allerdings nicht vorweisen. Nach eigenen Angaben arbeitet er zeitweise für eine Security-Firma und hatte die Pistole von seinem Arbeitgeber bekommen. Nicht sehr erfreut dürfte dieser darüber sein, dass die Pistole jetzt von der Polizei einbehalten und der Tscheche wegen des Führens einer Schusswaffe angezeigt wurde.

Crystal in der Unterwäsche

Waldsassen. Das Versteck kennen die Schleierfahnder längst: In der Unterwäsche wolle ein 32-Jähriger aus dem Landkreis mehrere Gramm Crystal Speed über die Grenze bringen. Der Schmuggel flog auf. Auch die Fahrerin kam nicht ungeschoren davon. Ein Drogenschnelltest war positiv, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Das Auto musste nach der Anzeigenaufnahme erstmals stehen bleiben, da die Weiterfahrt unterbunden wurde.
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