Zuerst kommt der Glaube

Eine Pfarrei besteht nicht nur aus Zahlen. Das betonte Pfarrer Gottfried Schubach beim Pfarrfamilienabend in Rieden. Er forderte die Gläubigen auf, aktiv das Leben in der Pfarrei mitzugestalten: "Wir alle gehören zu einer großen Glaubensgemeinschaft."

(sön) Kirchenpfleger Andreas Reindl hatte beim Pfarrfamilienabend in Rieden detailliert die in Einnahmen und Ausgaben gegliederte und von der Kirchenverwaltung bereits geprüfte und genehmigte Kirchenrechnung aufgezeigt. Er freute sich über einen Überschuss. "Es wird einen schummrig, wenn man die Zahlen vernimmt," sagte Pfarrer Gottfried Schubach dazu und wandelte gleich Bert Brechts Zitat um: "Aber erst kommt der Glaube, dann die Aktion."

Sein Dank als Pfarrer gehe an alle, die sich mit Kirche und Pfarrei im Gebet vereinten, sagte Schubach und betonte dazu, dass er auch allen Helfern danke, die in den vielen Bereichen einer Pfarrei tätig seien. Besonders hob er das sehr gute Einvernehmen mit der Marktgemeinde hervor.

Ein Dia-Vortrag über Fahrten der Pfarrgemeinde nach Lourdes, Rom, Straßburg, Dresden, zum Vierwaldstättersee in der Schweiz, nach Wien, Prag, Südtirol, in den Harz, ins Rheinland, nach Kärnten, an den Bodensee sowie nach Breslau und Tschenstochau riefen viele Erinnerungen bei den Teilnehmern wach.

Musikalisch gestaltete die Blaskapelle St. Georg mit "So klingt's aus Stadt und Land", Fliegermarsch und "Mein Herz schlägt nur für dich" den Abend. (Hintergrund)
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