Zukunft durch Kooperation

"Feuer frei" gilt ab sofort für Luftgewehr- und Luftpistolenschützen auf dem neuen Emhofer Schießstand. Bilder: pop (2)

Der Februar 2015 war im südlichsten Dorf des Landkreises ein historischer Monat. Zumindest für die Vilstalschützen, aber auch für den Schützengau Burglengenfeld und sogar für den Oberpfälzer Schützenbund (OSB): In einer Zeit, in der sich viele Vereine auflösen, hat Emhof die Weichen auf Zukunft gestellt.

Für die Vilstalschützen beginnt ein neues Kapitel in ihrer Vereinsgeschichte: Das Schützenheim ist fertig - fast. Es stehen zwar noch einige Restarbeiten an, aber der Schießbetrieb konnte jetzt starten.

Beispielhafte Teamarbeit

Das Arbeitspensum, das die Mitglieder um ihr Führungs-Tandem Barbara Schönfeld und Theo Hummel in den vergangenen zwölf Monaten geleistet haben, ist enorm. Die Erleichterung über das nahe Ende der Baumaßnahme sieht man Schützenmeisterin Barbara Schönfeld schon von Weitem an.

Sie betont die beispielhafte Teamarbeit im Verein - teilweise hätten die Mitglieder an sechs Tagen in der Woche auf der Baustelle gearbeitet. Viele hätten Großes geschaffen. Die Sportanlage ist jetzt fertig und vom Sachverständigen des OSB, Heiner Fraunholz, abgenommen.

Nichts zu bemängeln

"Es gab nichts zu bemängeln, Emhof hat einen neuen "Topp-Schießstand": Damit, so hofft Schönfeld, ist die Zukunft des Schützenvereins gesichert. Die jetzige Generation hat ihre Aufgaben erfüllt und ist optimistisch gestimmt: Bei den Vilstalschützen gibt es viel Nachwuchs. Vorstand und Mitglieder blicken nicht nur auf etwa zwölf arbeitsreiche Monate zurück, sondern auch auf zwölf nervenaufreibende.

Als sich abzeichnete, dass der Verein die bisherige Schießanlage auf Dauer nicht mehr nutzen können würde, hat er die Gelegenheit beim Schopf gepackt - und sich in den bevorstehenden Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses eingeklinkt. Eigentlich war der Plan für den Erweiterungsbau schon fertig.

Im Rückblick hob Schönfeld hervor, dass die Unterstützung durch Marktgemeinderat und Feuerwehr Emhof beispielhaft gewesen sei. "Niemand hat uns hängen lassen", schwärmt sie. Die Unterstützung, nicht zuletzt durch die eigenen Mitglieder, insbesondere die "Rentnergruppe", nannte sie einzigartig.

Sechs Schießstände, ein großer Aufenthaltsraum sowie weitere Logistikflächen wurden im Keller des Feuerwehrhauses eingebaut. Vier Schießstände sind mit elektronischen Sius-Anlagen ausgerüstet. Die restlichen beiden sollen jetzt noch mit moderner Technik ausgestattet werden.

Geld ist gut angelegt

Finanziell sei man im grünen Bereich, betonte die Schützenmeisterin. Dafür habe man im vergangenen Jahr entsprechend gearbeitet und Veranstaltungen organisiert: Johannifeuer, Kirchweih, Adventsmarkt und Christbaumversteigerung. Das Pensum für 2015 werde nicht geringer ausfallen. Neben der vielen Arbeit habe man auch einiges an Finanzen investieren müssen. Aber das Geld sei gut angelegt, so Schönfeld - nämlich in eine gute Zukunft.
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