Zum Schluss war die Luft raus

Ramona Simbeck-Völkl traf zwar vier Mal für die HSG Nabburg-Schwarzenfeld. Aber das nutzte nichts, denn die Handballerinnen mussten sich in Nürnberg geschlagen geben. Bild: bwr

Die Leistung der HSG-Handballerinnen beim Spiel in Nürnberg war zwar gut. Aber nicht gut genug, um mit einem Sieg zurückzukommen.

Nabburg. (söt) Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld kämpften und hielten beim Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg gut mit. Am Ende aber setzte es eine 19:27-Niederlage.

Der Bayernliga-Absteiger aus Franken hatte sich mit einigen guten Spielerinnen aus dem Nürnberger Raum verstärkt. So trafen die HSG-Damen auf viele bekannte Gesichter. Den besseren Start erwischten die Nürnbergerinnen. Binnen weniger Minuten führten sie 5:1. Der Gastgeber zeigte gleich seine Stärken: das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff.

Mit zunehmender Spieldauer fanden aber auch die HSG-Damen in diese Begegnung und schafften nach 15 Minuten den Ausgleich zum 6:6. In dieser Phase hatten sie im Angriff viele druckvolle Aktionen und vor allem der Torabschluss erfolgte über verschiedene Positionen. Der Schwung des Gastgebers wurde somit gezügelt und die Franken kamen nur noch über das Positionsspiel zum Torabschluss.

Es war jetzt eine offene Partie, in der die Nürnbergerinnen aber immer vorne lagen. Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl zeigten viel Einsatz, mussten aber bis zum Halbzeitpfiff dem Rückstand hinterherlaufen. Jedoch konnte der Anschluss gehalten werden, so dass beim 13:15 die Seiten gewechselt wurden.

Ähnlich verlief die zweite Hälfte. Die Gäste standen sehr sicher in der Abwehr und zwangen so die Nürnbergerinnen zu einfachen Ballverlusten. Das Angriffsspiel der HSG-Damen war jedoch unbeständig. Teilweise waren schöne Kombinationen zu sehen, die in Tore umgemünzt wurden. Aber auch Leerläufe waren zu verzeichnen. Das kraftraubende Abwehrspiel forderte seinen Tribut.

Der 1. FC Nürnberg wurde immer stärker und nutzte jede Chance zum Gegenstoß. Bis zur 51. Spielminute konnten die HSG-Damen noch dran bleiben, doch beim Spielstand von 19:21 war die Luft bei den Oberpfälzerinnen endgültig heraus. In den letzten Spielminuten schafften die Franken mit einfachen Toren den 27:19-Sieg.

"Ich bin mit unserem ersten Auftritt zufrieden. Wir haben 50 Minuten im Rahmen unserer derzeitigen Möglichkeiten gespielt, und wissen jetzt wo wir stehen", sagte Trainer Wolfgang Vökel. "So einen Gegner hätten wir vor drei Wochen in der Vorbereitung gebraucht. Nürnberg konnte über 60 Minuten hohes Tempo gehen und hat verdient gewonnen."

HSG-Tore: Anna Kovarikova 7/3; Ramona Völkl-Simbeck 4; Nathalie Fleischmann 3/2; Theresa Fröhlich, 2; Verena Luley, Carina Schopper und Theresa Stubenvoll je 1
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