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"Mitte der 80er Jahre haben wir hier zum letzten Mal die Heldrich-Kirwa gefeiert, zu den Klängen der Rosenbachtaler", erinnerte sich Bürgermeister Michael Göth beim Kirwa-Empfang. Die Alt-Rosenberger Kirwa habe dann ab 1979 zur Wiederbelebung des Ortsteils beigetragen. Göth blendete aber auch zurück auf die Unterkünfte in die 90er Jahre, als das jetzt aktuelle Thema der Asylsuchenden die Stadt schon einmal beschäftigte.

1945 habe die Stadt rund 11 000 Einwohner gezählt, nach Ankunft der Flüchtlinge und Vertriebenen sei sie dann bis 1949 auf rund 19 000 angestiegen. "Wir sind gewachsen und zusammengewachsen!" Aktuell betrage die Flüchtlingsquote im Landkreis 0,7 Prozent, 1949 waren es 33 Prozent.

Die Poststraße sei bis 2002 auch Wohnort für Spätaussiedler und Übersiedler gewesen. "Aktuell wohnen, leben und arbeiten noch 2300 von ihnen in Sulzbach-Rosenberg!" (ge)
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