Zum wiederholten Mal wiesen Eltern bei der
Vormittags sind Plätze knapp

Die Verwaltung und der Gemeinderat mit Bürgermeister Johann Schrott links) an der Spitze stellten sich bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Hellerbrand in Högling den Wortmeldungen der Bürger. Bild: nib
Bürgerversammlung auf die knappen Ressourcen bei den Vormittagsplätzen im gemeindlichen Kindergarten in Högling hin.

(nib) Neben den aktuellen Zahlen der Gemeinde nahm dieses Thema im Gasthaus Hellerbrand großen Raum ein.

Der Kindergarten in Högling ist an den Grenzen seiner Kapazitäten angelangt. Vor allem auch weil die Nachmittagsgruppe kaum genutzt wird, sind die Plätze am Vormittag knapp. "Die beiden vorhandenen Gruppen sind in diesem Jahr bereits überfüllt - und nächstes Jahr wird es noch schlimmer", stellten Eltern fest.

Weitere Gruppe verlangt

Sie hielten angesichts der wenigen vorliegenden Anmeldungen die Nachmittagsgruppe für überflüssig und plädierten für eine weitere Vormittagsgruppe. Man bemühe sich, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und jedem Kind den Besuch des Kindergartens zu ermöglichen, entgegnete die ebenfalls anwesende Kindergartenleitung.

Der Zustand der Wege war ebenfalls ein Thema bei der Versammlung. Dabei kam der Hinweis, dass es aktuell für den ländlichen Wegebau Fördergelder gebe, die genutzt werden sollten. Weiter wurde moniert, dass die Jagdgenossenschaften zwar ein Räumschild für die Instandhaltung der Trassen angeschafft hätten, "dies aber in Högling noch nicht gesehen wurde und vielerorts bis unmittelbar an die Wege geackert und damit das Parkett mehr und mehr zerstört wird".

Bürgermeister Johann Schrott bestätigte auf Nachfrage, dass das Thema Feuerwehrhaus-Neubau in Högling weiter aktuell ist. Schrott stellte die aktuellen Zahlen der Gemeinde vor. Positiv bewertete er den Rückgang der Pro-Kopf-Verschuldung von über 1500 Euro im Jahr 2011 auf nunmehr rund 890 Euro. Damit befinde sich die Gemeinde wieder im Bereich des Landkreis-Durchschnitts. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass in den vergangenen vier Jahren keine neuen Schulden aufgenommen worden seien, betonte Schrott. Der Haushaltsentwurf für 2015 sehe im Verwaltungsetat rund 3,4 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt 1,4 Millionen Euro vor.

Einwohnerzahl stabil

Bezüglich der Einwohnerentwicklung waren seit der letzten Bürgerversammlung mehr Geburten als Sterbefälle, aber auch mehr Weg- als Zuzüge zu verzeichnen, so dass die Einwohnerzahl mit 2384 Personen stabil blieb. Den Breitbandausbau, der Kanal in der Schmidgadener Straße in Dürnsricht und den Leichenhausneubau erwähnte Schrott als die nächsten Aufgaben, die es anzugehen gelte.
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