Zur Person

Christoph Stoltzenberg (auch: Stolzenberg) wurde 1690 in Wertheim geboren. Er besuchte die Schule erst in Nürnberg, dann in Worms, ging später in Frankfurt am Main ins Gymnasium. Er verbrachte ein Jahr in Hamburg und wanderte dann über Lüneburg, Dresden, Böhmen und Mähren bis Salzburg. Von dort kehrte er über Regensburg und Altdorf zurück nach Nürnberg.

1711 bewarb er sich erfolgreich um die Kantorenstelle in Sulzbach. Hier heiratete er die Bürgermeisterstochter Kunigunda Wuttig. Der Rat der Stadt Regensburg bestellte ihn 1714 zum Kantor und Kirchenmusikdirektor der Neupfarr-, der Oswald- und der Dreieinigkeitskirche. Am 11. Juni 1764 verstarb er in Regensburg.

Kirchenmusikdirektor Jürgen-Peter Schindler (1964-1997), sein Nachfolger als Sulzbacher Kantor, sammelte und edierte Stoltzenbergs Werk. Im 300. Jahr seines Weggangs von Sulzbach und im 250. Jahr seines Todes erinnerten sein Nachfolger Dekanatskantor Gerd Hennecke und die Sulzbacher Kantorei mit dem Konzert an diesen besonderen Sulzbacher Kantor. (cog)
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