Zurück an die Tabellenspitze?

Das Derby zwischen der SpVgg SV Weiden und dem FC Amberg endete vergangenen Samstag 1:1. Hier geht der Weidener Ralph Egeter zu Boden, mit im Bild die Amberger Oliver Gorgiev (Nummer 5), Marco Wiedmann (Nummer 10) und Julian Ceesay (hinten). Am Samstag kann die SpVgg SV mit einem Punktgewinn in Aubstadt wieder die Tabellenführung übernehmen. Bild: A. Schwarzmeier

Die Partie von Spitzenreiter Viktoria Aschaffenburg (1./52 Punkte) beim VfL Frohnlach wurde auf den 13. Mai verlegt. Dadurch hat die SpVgg SV Weiden (2./52) die Gelegenheit, wieder die Tabellenführung zu übernehmen. Vorausgesetzt, sie punktet beim unbequemen TSV Aubstadt (9./33).

Weiden. (kap) Durch einen Kopfballtreffer von Peter Schecklmann gewann die SpVgg SV Weiden das Vorrundenspiel gegen den TSV Aubstadt mit 1:0. Nicht sauber zu Ende gespielte Konter verhinderten im August 2014 einen höheren Erfolg. "Wenn das unsere einzige Sorge ist, dann ist es ein Luxusproblem, mit dem wir gut leben können", bilanzierte damals SpVgg-SV-Trainer Christian Stadler. Ähnliches sollte den Oberpfälzern diesmal nicht passieren, sonst könnte der Schuss nach hinten losgehen. Immerhin besteht die Chance, zur erneuten Übernahme der Tabellenführung. Und die will man sich am Wasserwerk nicht entgehen lassen.

Robuste TSV-Abwehr

Die Hausherren leben von einer robusten Abwehr mit großen Spielern, treten aber auf heimischem Gelände nicht immer sattelfest auf. Vier Siegen stehen drei Remis sowie fünf Niederlagen bei 15:21 Toren gegenüber. Diese nicht gerade berauschende Heimbilanz dürfte Christian Stadler keine Furcht einflößen. Vorsicht ist dennoch geboten. Schon in der Hinrunde zeigten die Gastgeber enormes Zweikampfverhalten.

Derbyzeit in Amberg

Ein Höhepunkt des 26. Spieltages ist mit Sicherheit das Derby zwischen dem FC Amberg (3./50) und der benachbarten DJK Ammerthal (16./21). Die Ausgangslage ist klar: Amberg will vorne dranbleiben, der Gast benötigt dringend Punkte zum Klassenerhalt. In Lauerstellung liegt der TSV Großbardorf (4./48). Um die Aufstiegshoffnungen nicht schon frühzeitig zu begraben, sollten sich die "Gallier" keinen weiteren Ausrutscher wie zuletzt gegen Ansbach erlauben. Beim SV Alemannia Haibach (12./30) zählt nur ein Sieg.

Jenseits von Gut und Böse befinden sich der SSV Jahn Regensburg II (6./43) und die SpVgg Bayern Hof (8./38). Auf beide Mannschaften warten unterschiedlich schwere Auswärtsspiele. Die vermeintlich leichtere Aufgabe steht dem Jahn beim Tabellenvorletzten TSV Neudrossenfeld (17./16 bevor. Auf heftige Gegenwehr stellt sich der Hofer Trainer Faruk Maloku bei der SpVgg Ansbach (14./25) ein.

26. Spieltag

Freitag, 19 Uhr: SC Eltersdorf - SV Memmelsdorf (Hinspiel 3:1); Samstag, 15 Uhr: Würzburger FV - SpVgg Jahn Forchheim (1:3), TSV Neudrossenfeld - SSV Jahn Regensburg II (1:2), SpVgg Ansbach - SpVgg Bayern Hof (1:3); 16 Uhr: TSV Aubstadt - SpVgg SV Weiden (0:1), SV Erlenbach - FSV Erlangen-Bruck (2:2), Alemannia Haibach - TSV Großbardorf (1:1), FC Amberg - DJK Ammerthal (5:1).

Die Partie VfL Frohnlach gegen Viktoria Aschaffenburg ist auf den 13. Mai verlegt.
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