Zwei Siege für Mountainbiker
Radsport

Waldsassen. Zum sechsten Lauf des Mitteldeutschen Fourcross-Cups ging es für die Truppe des TV Waldsassen nach Eisenhüttenstadt. Das Team war bei der Neueröffnung der brandneuen 4X-Strecken dabei. Schon die Begehung beeindruckte das Team. Gespickt mit vielen Drops, Hügeln, Kurvenvarianten, einem Steinfeld, einer Proline und vielen Sprüngen. Lage und Organisation der Veranstaltung untermauerten den ersten Eindruck.

Schon die Trainingsläufe zeigten die Tücken der Strecke. Ein Steinfeld, das unzählige Möglichkeiten aufwies und nicht nur Amateurfahrer vor Probleme stellte. Eine Pro-Line mit zwei aufeinanderfolgenden Sprüngen von je acht bis zehn Metern, und ein Zieleinlauf mit einer Wende von 180 Grad ohne Anlieger. Durch intensives Abschnittstraining prägten sich die Rennläufer der Fourcross-Truppe die markanten Schlüsselpunkte der Strecke schnell ein.

Dies zeigten sie auch am Renntag. Nach einer kleinen Trainingseinheit am Vormittag startete das Qualifying. Bereits in den Zeitläufen der Qualifikation zeigten die Rennläufer der Fourcross-Truppe Waldsassen, dass ihnen diese Strecke liegt und der Weg aufs Podest nur über sie führt.

Maximilian Stich fuhr in der U14 die schnellste Zeit, Selina Burger bei den Damen die zweitschnellste. Auch Antonio Kropf, einer der jüngsten Fahrer im Feld, zeigte, wie schnell man diese Strecke bewältigen kann. Alle Fahrer qualifizierten sich für die Endläufe. Pascal Holm erreichte dieses Ziel in der Elite Herren, in der Fahrer wie der frischgebackene Weltmeister in 4X angetreten waren und holte sich in der Endabrechnung den 16. Platz.

Mit einem souveränen Finallauf holte sich Maximilian Stich den ersten Platz in seiner Klasse und Teamkollege Antonio Kropf im kleinen Finallauf der U14 den fünften Platz. Selina Burger, als jüngste Dame am Start, verwies nach zwei Spitzenläufen bis auf eine Konkurrentin alle auf die Plätze und sicherte sich Platz zwei.

Fußball Ashkan Dejagah droht Ärger

Teheran.(dpa) Dem iranischen Fußball-Nationalspieler Ashkan Dejagah droht in der Heimat Ärger wegen seiner Tätowierungen. Die Ethik-Kommission des Iranischen Fußballverbandes (FFI) will den 29 Jahre alten Deutsch-Iraner nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Indien am Dienstag vorladen. Dejagah und sein ebenfalls tätowierter Mannschaftskollege Sardar Asmun müssen mit einer Sperre oder einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Außerdem dürften beide Spieler wegen der Tätowierungen künftig nur noch mit langärmligen Trikots spielen, sagte Kommissionschef Ali Akbar Mohammedsadeh laut Medienberichten vom Montag.

Die FFI-Ethikkommission ist strikt gegen Tätowierungen der Nationalspieler, ebenso gegen auffällige Frisuren. Diese seien "westliche kulturelle Invasion" und würden die islamischen Werte gefährden. Besonders Nationalspieler sollten als Vorbilder für die Jugend derartige westliche Symbole vermeiden. Die Vorladung der beiden etablierten Nationalspieler sorgte in der Sportpresse für Aufregung und Kritik. Für den portugiesischen Coach Carlos Queiroz spielt Dejagah eine Schlüsselrolle in der iranischen Nationalmannschaft.
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