Zwei Trümpfe stechen

Verbissener Kampf um den Ball: Der Wernberger Thimo Luff (rechts) und Christoph Ferstl vom SV Schwarzhofen geben keinen Zentimeter nach. Am Ende siegte Schwarzhofen mit 2:0. Bild: ham

Lange Zeit sah es nach einer Nullnummer und einem Punkt für den Bezirksliga-Rückkehrer Detag Wernberg aus. Doch der SV Schwarzhofen ließ nicht locker und entschied das Landkreisderby noch für sich.

SV Schwarzhofen: Eiber, Christian Weiß, Christoph Ferstl, Pfannenstein (73. Ziereis), Michael Danner, Martin Weiß, Christoph Danner, Ludascher (46. Michael Ferstl), Weigl (46. Gebhard), Götz, Sebastian Bauer

TSV Detag: Buchberger, Mann, Patrick Luff (78. Mucha), Becker (65. Sklenar), Schmid, Thimo Luff, Frischholz, Sisa, Cihelka (66. Litke), Alexander Luff, Petrov

Tore: 1:0 (87.) Christoph Danner, 2:0 (90.+1) Martin Weiß - SR: Schuller (Freudenberg) - Zuschauer: 160

(hür) Nach einer Niederlagenserie in der Vorbereitung und vielen sportlichen Veränderungen in personeller Hinsicht präsentierte sich der SV Schwarzhofen gegen den TSV Detag Wernberg gerade in Hälfte zwei als Mannschaft und holte mit dem 2:0 den fürs Selbstvertrauen so dringend notwendigen Dreier zum Bezirksliga-Auftakt. Nachdem der SV Schwarzhofen im zweiten Spielabschnitt die Initiative ergriffen hatte, war dieser Erfolg auch verdient aus.

Während im ersten Spielabschnitt die Partie von vielen intensiven Zweikämpfen und weiten Bällen dominiert wurde, hatte der Gastgeber von Minute 51 bis 60 die stärkste Phase mit den meisten Torchancen. Alleine Bastian Bauer hätte zweimal mit etwas mehr Schussglück sein Team in Front bringen können. Auch Alexander Götz hätte in dieser Drangperiode mit einem gezielteren Zuspiel auf Basti Bauer eine Gefahr heraufbeschwören können. Im weiteren Verlauf zeigte sich die bessere Physis der Gastgeber, die sich klare Feld- und Spielvorteile erarbeiten konnten. Die beiden Schwarzhofener Eigengewächse, die von der sportliche Führung des Vereins in dieser Saison in die Pflicht genommen werden, entschieden die Partie kurz vor dem Ende. Christoph Danner setzte sich drei Minuten vor dem Ende in unnachahmlicher Art auf der rechten Außenbahn durch und vollendete überlegt in die lange Ecke. Der Gast aus Wernberg setzte nun alles auf eine Karte und Schwarzhofen nutzte eine Überzahlsituation zum vielumjubelten 2:0 von Kapitän Martin Weiß.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.