Zwei Vereine fliegen zu

Die erfolgreichen Taubenzüchter: (hinten, von links) Berthold Demleitner, Günter Schiller, Gabriel Auerbacher, Ludwig Maul, Edmund Neidl, Walter Schlenk, Josef Opl, (mittlere Reihe, von links) Michael Niedermeier, Georg Eichenseer, Oskar Kinner, Josef Dotzler, Franz Demleitner, Alfred Neidl, Horst Ignatz, (sitzend, von links) Berthold Walz, Petra Retzer, Erna Niedermeier, Georg Eichenseer sen. und Gerhard Ignatz. Bild: nib

Das Wetter und die Greifvögel waren 2014 die Wermutstropfen für die Brieftauben-Reisevereinigung Amberg. Doch gab es auch einen erfreulichen Zuwachs.

Zwei neue Vereine schlossen sich heuer der Reisevereinigung (RV) an: "Jurabote" Rosenberg und "Heimkehr" Sulzbach mit insgesamt zehn Züchtern. 30 aktiv reisende Schläge beteiligten sich deshalb an 13 Preisflügen für Alttauben und drei Flügen für Jungtauben. Im Gasthaus Dotzler in Freudenberg ehrte die RV jetzt ihre Meister des Jahres 2014.

Oft Strecke verkürzt

Wegen des Wetters hätten die Flugleiter immer wieder den Flugtag verschieben oder die Entfernung verkürzen müssen, um optimale Bedingungen für die Tauben zu schaffen, erläuterte RV-Vorsitzender Georg Eichenseer. Für 2014 wurde die Reiserichtung der Tauben von Nordwesten mehr westlich, entlang der Autobahn A 6, verlegt. Der Endflug startete im französischen Margival mit einer Entfernung von 610 Kilometern. Im Altflug transportierte der Kabinenexpress 8038 Tauben zu ihren Auflassorten. Dabei legten die einzelnen Tiere beachtliche 4371 Kilometer Flugstrecke zurück. Im Jungflug absolvierten die Tauben aus dem Jahr 2014 bereits 504 Kilometer. Bei der Spendenaktion der "Aktion Mensch" errang Ingo Breckner das Jahreslos.
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