Zweite Bürgermeisterin Simone Walter spricht zum Volkstrauertag in Haidenaab
"Die Welt wird nicht friedlicher"

"Auch wenn wir seit langem in Frieden leben, ist die Welt nicht friedlicher geworden", mahnte zweite Bürgermeisterin Simone Walter beim Totengedenken zum Volkstrauertag beim Mahnmal.

Der Gedenkfeier war ein Gottesdienst mit Pfarrer Reinhard Forster vorausgegangen. Die Speichersdorfer Musikanten spielten die Schubert-Messe, "Wir sind nur Gast auf Erden" und die Bayernhymne. Walter erinnerte an die Krisenherde Ukraine, Syrien und Palästina. "Sie machen uns bewusst, wie wichtig es ist, für Frieden und Freiheit einzutreten." Sie erinnerte an die Opfer von Krieg, Gewalt, Terror und Verfolgung. Der Erste Weltkrieg habe als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" die Welt in Abgründe gestürzt. Der Zweite Weltkrieg steigerte Schrecken und Gewalt ins Unfassbare. "Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung", ergänzte Kriegerkameradschafts-Vorsitzender Roland Veigl. Im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten aus Haidenaab, Göppmannsbühl, Lettenhof und Beerhof legten beide je einen Kranz nieder.
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