Zweite Hürde für Konnersreuth

Mit dem 7:5-Sieg nach Elfmeterschießen gegen die SpVgg Wiesau hat der TSV Konnersreuth in der Relegation zur Bezirksliga Oberfranken Ost die zweite Runde erreicht. Hier behaupten sich Torwart Dominik Wolf, Wolfgang Pötzl (Nummer 12) und Tobias Wenisch mit vereinten Kräften gegen den Wiesauer Simon Fischer (Zweiter von rechts). Am Sonntag um 16 Uhr bestreiten die Konnersreuther im Fichtelgebirgsstadion in Wunsiedel das zweite Relegationsspiel gegen den TSV St. Johannis Bayreuth. Bild: Gebert

Beim TSV Konnersreuth ist die Euphorie nach dem Sieg im ersten Relegationsspiel gegen die SpVgg Wiesau riesengroß. Doch noch hat der Kreisliga-Vizemeister nichts erreicht. Wenn es mit dem Aufstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost klappen soll, müssen noch zwei Siege her.

Konnersreuth. (gb) "Nach dem Sieg gegen Wiesau ist die Stimmung in der Mannschaft natürlich hervorragend. Die Jungs sind heiß und wollen den nächsten Schritt machen", sagt Stefan Hamann, der Trainer des TSV Konnersreuth, vor dem zweiten Relegationsspiel zur Bezirksliga. Am Sonntag, 7. Juni, um 16 Uhr, trifft der Vizemeister der Kreisliga Süd im Fichtelgebirgsstadion in Wunsiedel auf den Zweiten der Kreisliga 2 Bayreuth-Kulmbach, den TSV St. Johannis Bayreuth. Der Verlierer bleibt Kreisligist, der Sieger trifft in der dritten Runde auf TuS Schauenstein (Zweiter Kreisliga Nord).

Neben der Vizemeisterschaft in ihren Kreisligen haben beide Teams noch etwas gemeinsam: Sie schalteten in der ersten Runde jeweils einen Bezirksligisten aus. Der TSV Konnersreuth bezwang vor 1300 Zuschauern in Mitterteich die SpVgg Wiesau mit 7:5 nach Elfmeterschießen, der TSV St. Johannis Bayreuth setzte sich gegen den FC Rehau mit 3:0 durch.

Ex-Bayernligaspieler

Die Wagnerstädter sind für Stefan Hamann ein "völlig unbeschriebenes Blatt", doch der Konnersreuther Trainer hat inzwischen Informationen über die "Kanzer" eingeholt. Dabei seien immer zwei Spieler genannt worden, auf die seine Mannschaft ein besonderes Augenmerk legen müsse. Der eine ist Mittelfeldspieler André Lutz, der schon in der Bayernliga für den TSV Neudrossenfeld am Ball war. Der andere ist der torgefährliche Stürmer Tobias Zeller. Wenn die Stiftländer die beiden Offensivkräfte in den Griff bekommen, dürften die Chancen auf einen weiteren Erfolg deutlich steigen. Denn ein Blick auf das Torverhältnis (68:50) zeigt, dass der TSV St. Johannis in der Abwehr durchaus verwundbar ist.

Nur Härtl fraglich

Stefan Hamann, der nach der Saison sein Traineramt beim TSV Konnersreuth an Mario Gebhard übergibt, kann vermutlich mit seinem besten Aufgebot nach Wunsiedel reisen. "Es sieht so aus, dass wir mit derselben Mannschaft wie gegen Wiesau spielen." Lediglich hinter dem Einsatz von Mathias Härtl (grippaler Infekt) stehe ein kleines Fragezeichen.
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