Zweite Hürde zur Bezirksliga

Mit Schussgewalt, wie hier von David Kruppa im Spiel gegen Dürnsricht, will der FC Schwarzenfeld auch im zweiten Relegationsspiel gegen den Freien TuS Regensburg keine Zweifel am Sieger aufkommen lassen. Bild: bwr

Die erste Hürde auf dem Weg zurück in die Bezirksliga hat der 1. FC Schwarzenfeld bravourös genommen. Bei der zweiten stellt sich ihm der Regensburger Traditionsverein Freier TuS in den Weg.

Schwarzenfeld. (aho) In einer beeindruckenden Art und Weise hat der 1. FC Schwarzenfeld die erste Runde zum Aufstieg in die Bezirksliga absolviert. Souverän setzte sich der Kreisliga-Zweite aus dem Westen gegen den Kollegen aus der Gruppe Ost mit 3:0 durch und geht jetzt den beschwerlichen Weg in der Relegation. Erster Gegner ist am Samstag, 30. Mai, in Nittenau der Freie TuS Regensburg. Anstoß ist um 18 Uhr.

Wie entschlossen die Schwarzenfelder Spieler und ihr Trainer sind, in die Bezirksliga zurückzukehren, haben sie am vergangenen Dienstag gegen den SV Lohberg gezeigt. Das 3:0 spricht eine deutliche Sprache, doch hätte der Sieg noch deutlicher ausfallen können. Der Gegner hatte keine Chance gegen eine spielstarke FC-Truppe, die konzentriert war, in der Offensive viel Druck erzeugte und den SV nicht zur Entfaltung kommen ließ. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung des Kreisliga-Zweiten.

Bestnoten verdienten sich Johannes Frey, der im Mittelfeld stets präsent war und zwei Treffer erzielte sowie Bernd Heinisch im Sturmzentrum. Wolfgang Stier war mit seinen Mannen mehr als zufrieden, wenngleich ihm bewusst ist, dass die nächsten Aufgaben schwieriger werden.

Anderes Kaliber

Schon am Samstag wird sich der 1. FC Schwarzenfeld auf einen Gegner einstellen müssen, der mehr zu bieten hat als der SV Lohberg. Der Bezirksliga-13. aus der Gruppe Süd verfügt über eine homogene Mannschaft mit guten Einzelspielern. Bis zur Winterpause segelten die Regensburger in den gesicherten Gefilden der Tabelle. Erst durch die Heimschlappe im letzten Spiel rutschte der Freie TuS auf den Relegationsplatz ab.

Schwarzenfeld darf sich in der Abwehr keine Aussetzer leisten, sondern muss konzentriert an die Sache herangehen. An der nötigen Motivation fehlt es dem FC nach Auskunft seines Coaches nicht. Unter Druck setzt sich der Kreisligist nicht, denn der Favorit ist auf jeden Fall der Bezirksligist. Für eine Überraschung ist der 1. FC aber immer gut. "Wir nehmen es, wie es kommt. Der Gegner hat sicherlich mehr Druck als wir", sagt Wolfgang Stier, der die gesamte Relegation kritisch betrachtet. Sollte Schwarzenfeld erneut gewinnen, muss auf den nächsten Widersacher gewartet werden.

Erst am 11. Juni steht das entscheidende Match an. Wie schon am Dienstag, kann der FC-Trainer personell aus dem Vollen schöpfen.
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