Zwischen SC Ettmannsdorf und TSV Kareth ein 0:0 der besseren Kategorie - Vorsicht oberstes Gebot
Beide mit Nullnummer zufrieden

Ettmannsdorf. (aho) Es war fast zu erwarten, dass es im Duell zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem TSV Kareth-Lappersdorf eine Punkteteilung gibt. In der Vergangenheit waren derlei Resultate oder bestensfalls knappe Erfolge für das eine oder andere Team an der Tagesordnung. Gestern sahen die Zuschauer ein 0:0 der besseren Kategorie, mit dem die Gastgeber gut leben können. Bei den Gästen hätte Franz Koller gerne drei Punkte mitgenommen, was aufgrund des Spielverlaufes auch nicht ganz unverdient gewesen wäre.

Anfangs war es eine Partie mit wenig zusammenhängenden Spielzügen. Vorsicht war das oberste Gebot. Nach und nach erarbeitete sich der Gast einige Vorteile, ohne zu klaren Möglichkeiten zu gelangen. Vieles spielte sich im Mittelfeld ab, wobei sich die Abspielfehler häuften. Kareth störte den SC Ettmannsdorf schon bei der Ballannahme, wirkte bissig und aggressiv und hatte die torgefährlichen SC-Stürmer gut im Griff. Auf de anderen Seite gab es für die Offensivleute des Aufsteigers auch kein Durchkommen, weil Florian Tausendpfund gewohnt souverän agierte. Und letztendlich war Torwart Tim Ebner ebenfalls sehr aufmerksam. Trotz fehlender Strafraumszenen war die Begegnung alles andere als langweilig. Erst in der 38. Minute bahnte sich eine gute Aktion des SCE an, als André Klahn nachsetzte, dann aber gegen den Karether Schlussmann Rachner um einen Schritt zu spät kam.

Kopfballstarke Abwehr

Nach der Pause sah es so aus, als würden die Ettmannsdorfer entschlossener auftreten. Die Bälle wurden schnell über die Flügel nach vorne gespielt und die Gästeabwehr unter Druck gesetzt. Doch diese Variante brachte nicht den gewünschten Erfolg, weil die kopfballstarke TSV-Abwehr immer im Bilde war. Nach einer Stunde hatte Marco Seifert eine starke Szene, er legte sich auf der halbrechten Position den Ball zu weit vor und scheiterte am Keeper. Wenig später schoss Ludwig Hofer von links weit über den Querbalken.

Danach wurden die torreifen Aktion wieder weniger. Das Geschehen spielte sich zwischen den beiden Strafräumen ab. Gegen Ende der kampfbetonten, aber nicht unfairen Partie gaben sich sowohl der SCE als auch Kareth mit dem Punkt zufrieden.
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