Zwölf Euro für Handarbeitsstunden, 27 für Maschinen
Mehr Geld für die Jagdgenossen

Die Jagdgenossen bekommen für ihre Dienste an den Flurwegen mehr Geld. Im September 2013 waren die Stundensätze zuletzt erhöht worden.

Damals legten die Stadträte die Stundensätze für die Eigenleistungen der Jagdgenossen mit zehn Euro pro Handarbeits- und 25 Euro pro Maschinenstunde fest.

Professionelle Hilfe

Seitens der Verwaltung wurde damals zugesagt, diesen Betrag alle zwei Jahre zu prüfen und erneut darüber zu entscheiden. Die CUU-Fraktion stellte den Antrag, aufgrund der gestiegenen Material- und Maschinenkosten die Stundensätze moderat anzuheben. So sollen die Handarbeitsstunden mit zwölf Euro und die Maschinenstunden mit 27 Euro vergütet werden. Zusätzlich wollen die Jagdgenossen Baggerstunden geltend machen mit je 33 Euro. Begründung der CUU: "Immer öfter würden die Wegemacher professionelle Hilfe von ansässigen Firmen in Anspruch nehmen, damit die Strecken optimal aufbereitet werden. Ordentliche Wege würden Jäger, Sportler und Bürger freuen."

"Moderate Erhöhung"

Der Stadtrat genehmigte die Stundensätze von 12, 27 und 33 Euro. Bürgermeister Joachim Neuß verwies darauf, dass die Stadt aber den Wegebau grundsätzlich mit 30 Prozent bezuschusse und auch der Jagdschilling in den Wegebau fließe. Er mahnte, nicht zu viel zu fordern. Dr. Edmund Goß (SPD) sprach von einer moderaten Erhöhung. Einstimmig winkte das Gremium die Erhöhung durch .
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