100 Jahre nach der Skagerrakschlacht
Deutsch-britisches Gedenken an Kriegsopfer

Kirkwall/Laboe. 100 Jahre nach der Skagerrakschlacht haben Deutsche und Briten als Zeichen der Versöhnung gemeinsam der dabei getöteten Marinesoldaten gedacht. Bundespräsident Joachim Gauck (Mitte) nahm am Dienstag an einem Gottesdienst im schottischen Kirkwall zum Gedenken an die Toten der Skagerrakschlacht teil - er übernahm dort die Schriftlesung. Unter den Teilnehmern war auch Prinzessin Anne, die Tochter von Königin Elizabeth II., und der britische Premier David Cameron (links). Die Gedenkfeier wurde auf einem nahen Soldatenfriedhof fortgesetzt. Die schottischen Orkney-Inseln waren im Ersten Weltkrieg ein bedeutender Marinestützpunkt. Gedenkveranstaltungen seien "außerordentlich wichtig", sagte Prinz Edward, Herzog von Kent und Präsident der Kriegsgräberkommission des Commonwealth, bei einer Feierstunde in Laboe (Schleswig-Holstein). "Sie sind eine Gelegenheit, ... denen Respekt zu zollen, die im Dienst ihres Landes standen und die gestorben sind, ganz gleich, ob auf britischen oder auf deutschen Schiffen." Bild: dpa

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