118 Bewerbungen für eine Bundestagskandidatur
SPD-Qual der Eifel-Wahl

Bitburg. Die SPD im Eifel-Wahlkreis Bitburg-Prüm hat die Bundestagskandidatur per Stellenanzeige ausgeschrieben - und nun 118 Bewerbungen aus ganz Deutschland bekommen. "Diese hohe Zahl hat uns überrascht", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Nico Steinbach am Dienstag. Auch Nichtmitglieder, die sich mit den Werten der SPD identifizieren, konnten sich in den vergangenen knapp drei Monaten bewerben.

Steinbach bedauerte nach eigenen Worten nur, dass der Frauenanteil bei weniger als einem Viertel liegt. Positiv sei, dass lediglich fünf "Klamauk-Bewerbungen" eingegangen seien. Die Altersspanne der Bewerber reiche von rund 20 bis etwa 70 Jahre. "Vom Ingenieur bis zum Professor, vom Kaufmann bis zum Studenten ist alles dabei", erklärte der Landtagsabgeordnete. Bei vielen sei natürlich ein politischer Hintergrund zu erkennen.

Mit zehn Bewerbern will die SPD in zwei Wochen Gespräche führen. Am Schluss könnten ein, zwei oder drei Favoriten für den Kampf um die CDU-Hochburg übrig bleiben, bis bei einer SPD-Wahlkreiskonferenz am 25. November die endgültige Entscheidung falle.
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