1300 Tote bei russischen Angriffen

Bei Angriffen der russischen Luftwaffe sind in Syrien seit Ende September offenbar mehr als 1300 Menschen ums Leben gekommen - darunter mehr als 400 Zivilisten. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte am Freitag mit, unter den Opfern seien auch 97 Kinder und fast 70 Frauen. Getötet wurden demnach mehr als 380 Anhänger der Terrormiliz IS sowie fast 550 Kämpfer anderer Rebellengruppen. Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe in Syrien, mit denen das Regime von Präsident Baschar al-Assad unterstützt werden.

Unterdessen treibt der russische Präsident Wladimir Putin seine Pläne einer internationalen Syrien-Koalition voran. Putin treffe sich mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani und mit dem jordanischen König Abdullah II., sagte Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow am Freitag in Moskau. Auch mit dem französischen Präsidenten François Hollande will sich der Kremlchef beraten.
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