22 Tote bei Terroranschlag auf Schiiten in Saudi-Arabien
Moschee-Massaker

Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee im Osten des sunnitischen Königreichs Saudi-Arabien sind mindestens 22 Menschen getötet worden. Bei dem Attentat in dem Ort Al-Kudaich nahe der Stadt Al-Katif seien zudem rund 100 weitere Menschen verletzt worden, berichtete der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabija am Freitag. Nach Angaben des saudischen Innenministeriums zündete ein Attentäter einen Sprengstoffgürtel während des Freitagsgebets. Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag. In Sanaa, der Hauptstadt des Nachbarlandes Jemen, explodierte ein Sprengsatz vor einer schiitischen Moschee. Zehn Menschen hätten Verletzungen erlitten, teilten Augenzeugen mit. Die Schiiten begingen am Freitag den Geburtstag des Imams Hussein, den sie als Heiligen verehren. In Saudi-Arabien bilden sie eine Minderheit.
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