71. Jahrestag des Kriegsendes
Militärspektakel zum „Sieges-Tag“

Traditionelle Parade auf dem Roten Platz: Das russische Militär fuhr zum 71. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland ihr komplettes Arsenal auf - bis hin zu atomar bestückbaren Interkontinentalraketen. Bild: dpa

Moskau. Mit schweren Waffen auf dem Roten Platz und Kampfflugzeugen über Moskau hat Russland am wichtigsten Feiertag des Jahres an den Sieg über Nazi-Deutschland 1945 erinnert. Etwa 10 000 Soldaten aller Waffengattungen - darunter erstmals Soldatinnen einer Militäruniversität - marschierten vor Präsident Wladimir Putin sowie Veteranen und Ehrengästen auf.

Angesichts aktueller Konflikte galt die Militärparade zum 71. Jahrestag des Kriegsendes auch als Demonstration der Stärke und als Verkaufsschau der Rüstungsindustrie. Der Sieg sei auch eine "Warnung an alle, die unsere Standfestigkeit prüfen wollen", sagte der Kremlchef bei der im Fernsehen übertragenen Parade. Die heutigen Soldaten haben bewiesen, dass sie würdige Nachfolger der Kriegshelden seien, sagte der Staatschef. Im Anschluss zogen mehr als 500 000 Menschen mit Putin an der Spitze und Fotografien ihrer Verwandten als Weltkriegsteilnehmer in Händen beim Gedenkmarsch "Das unsterbliche Regiment" durch das Zentrum Moskaus. Putins Vater Wladimir hatte an der Front gekämpft und überlebt.
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