8,2 Millionen Ausländer in Deutschland

Die Zahl der Ausländer in Deutschland hat 2014 einen Höchststand erreicht. Zum Jahresende hielten sich fast 8,2 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Land auf, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Von 2013 auf 2014 stieg die Zahl um 6,8 Prozent oder 519 300 Personen. Damit kommt nun fast jeder zehnte der knapp 81 Millionen Einwohner aus einem anderen Land. Die Neuzugänge im Register stammen zu fast 60 Prozent aus EU-Mitgliedstaaten. Der größte Zuwachs kam aus Rumänien (32,9 Prozent) und Bulgarien (24,8 Prozent).

Der Zuzug aus Euro-Krisenländern schwächte sich hingegen ab: Aus Spanien kamen 8,3 Prozent mehr, aus Griechenland und Italien je 3,9 Prozent mehr Zuwanderer. Die meisten neu ins Register aufgenommenen Ausländer ließen sich in Bayern nieder (112 900). Der prozentuale Anstieg war allerdings in den neuen Ländern stärker, Spitzenreiter war Brandenburg (plus 13,4 Prozent).
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