Abendzeitung
Pressestimmen

Die Zeitung aus München befasst sich mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann:

Als Journalist unterscheidet man zwischen seriösen und unseriösen Quellen. Joachim Herrmann müssen wir seit Dienstagabend als Letztere einstufen. Was sich Bayerns Innenminister in Berlin geleistet hat, ist nicht nur peinlich, sondern auch fahrlässig. Der Pariser Selbstmordattentäter sei als Flüchtling in Bayern registriert gewesen, diktiert er den anwesenden Journalisten in die Blöcke. Hätte er bei seinem Ministerium nachgefragt, wäre dies nicht passiert. ... Wollte der CSU-Politiker zündeln? Vermutlich nicht. Die wahrscheinliche Erklärung ist: völlige Gedankenlosigkeit.

Neue Osnabrücker

Zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel kommentiert die Zeitung:

Die Kanzlerin, die noch vor Kurzem als eine der mächtigsten Politikerinnen der Welt gefeiert wurde, wirkt in der Flüchtlingskrise plötzlich ganz klein. Beinahe schon flehentlich wirbt Merkel mit Blick auf die vielen Flüchtlinge um Solidarität in der EU. Doch all ihre Bitten und all ihre Warnungen bleiben ohne Erfolg.... Es ehrt Merkel, wenn sie dennoch versucht, eine simple Abschottung Europas gegen Hilfesuchende zu vermeiden. Gleichwohl sind Kompromisse erforderlich.

Neue Presse

Das Blatt aus Hannover meint zum neuen Bundeswehreinsatz in Mali:

Nun wird Deutschland also die militärische Karte spielen. Angesichts des bedrohlich nahe kommenden IS-Terrors, mit Blick auf die auch durch Islamisten ausgelösten Flüchtlingsströme und nicht zuletzt nach dem Ruf der befreundeten Franzosen wird Berlin mehr Soldaten nach Mali und in den Nordirak entsenden. Das kann eine Möglichkeit sein, der Bedrohung zu trotzen. Eine Lösung des Problems ist es nicht.
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