Adam schlägt Alarm in der AfD
Kurz notiert

Harry Reid, Chef der Demokraten im Senat. Archivbild: dpa
Berlin.(dpa) Angesichts des Richtungsstreits in der AfD schlägt Co-Vorsitzender Konrad Adam Alarm. In einem Brief, der am Freitag an alle Mitglieder ging, schreibt Adam, der aktuelle Machtkampf habe der Partei massiv geschadet. Die Alternative für Deutschland mache fast nur noch mit Flügelkämpfen und "Durchmarschversuchen" von sich reden. Die AfD war in den jüngsten Umfragen bundesweit auf fünf bis sechs Prozent abgesackt.

Demokraten-Chef im Senat hört auf

Washington.(dpa) Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Harry Reid, strebt keine weitere Amtszeit an. Das teilte der 75-Jährige aus dem Bundesstaat Nevada am Freitag mit. Reid wurde 1986 in den Senat gewählt. Seine Amtszeit läuft im Januar 2017 ab. Reid gehört zu den wichtigsten und einflussreichsten Politikern der Vereinigten Staaten von Amerika. Er hatte sich zum Jahresbeginn beim Fitnesstraining mehrere Rippen und Gesichtsknochen gebrochen, als ein Teil eines Gerätes zerbrach und er daraufhin stürzte.

Zuwanderer-Studie: 533 000 im Jahr nötig

Gütersloh/Berlin.(dpa) Deutschland ist einer neuen Studie zufolge spätestens in zehn Jahren auf mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen als bisher. Nur wenn langfristig durchschnittlich 533 000 mehr Menschen pro Jahr zu- als abwandern, lasse sich die Lücke füllen, die durch das Ausscheiden der in den 50er und 60er Jahren geborenen "Babyboomer" aus dem Beruf entstehe. Das ermittelten Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften (Coburg) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Im Schnitt der vergangenen 60 Jahre kamen aber nur 200 000 mehr Menschen als weggingen.
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