AfD beendet Führungsstreit

Der Streit um den Parteivorsitz hätte die AfD fast entzweit - jetzt gibt es eine Einigung. Der Bundesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD) einigte sich am Freitag in Berlin auf einen Satzungsentwurf, der Bernd Lucke den Weg zum alleinigen Parteivorsitz ebnen könnte. Der Entwurf, über den der Bundesparteitag Ende Januar in Bremen entscheiden muss, sieht vor, dass im April zwei statt bisher drei Vorsitzende gewählt werden sollen.

Gewählt wird hintereinander, in zwei Wahlgängen, wobei Lucke dem Vernehmen nach im ersten Wahlgang antreten wird. Am 1. Dezember soll dann nur noch der zuerst gewählte Vorsitzende übrig bleiben. Sein Co-Vorsitzender tritt in die zweite Reihe zurück und wird einer von vier stellvertretenden Vorsitzenden.
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