AfD bestreitet Zweckentfremdung von Staatsmitteln
AfD: Keine Fraktionsgelder für Petry-Sprecher

Dresden. Der Sprecher der AfD-Spitzenpolitikerin Frauke Petry wird bei der Landtagsfraktion in Sachsen beschäftigt - das sorgt für Irritationen. Nach "Spiegel"-Informationen besteht der Verdacht einer Zweckentfremdung von Geldern, die für die Fraktion bestimmt sind. Dies wies die sächsische AfD-Fraktion am Freitag in Dresden zurück: "Der Bericht ist falsch." Zugleich räumte der Parlamentarische Geschäftsführer Uwe Wurlitzer ein, dass Petrys Sprecher Markus Frohnmaier seit dem 1. Mai auch als Referent bei der Fraktion beschäftigt sei und 50 Prozent seines Entgelts aus Fraktionsmitteln erhalte. Für seine Sprecherfunktion werde er jedoch vom AfD-Landesverband aus Parteimitteln bezahlt. Überschneidungen gebe es nicht.

"Die Zweckbestimmung der Fraktionsmittel wird eingehalten und kann auch jederzeit vom Rechnungshof überprüft werden", sagte Wurlitzer. Der Sächsische Rechnungshof wollte sich nicht zu dem Fall äußern.
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