AfD streitet über Moschee-Verbot
Anhänger vertrauen Seehofer mehr als Petry

Berlin/Saarbrücken. In der AfD wird vor ihrem Programmparteitag über ein generelles Moschee-Verbot gestritten. In einem von Parteimitgliedern in Niederbayern formulierten Gegenentwurf zum offiziellen Leitantrag für das Parteiprogramm wird gefordert, den "Bau und Betrieb von Moscheen" generell zu untersagen, berichtete am Mittwoch das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der AfD-Bundesvorstand wollte den Entwurf nicht kommentieren. Die AfD will ihr Parteiprogramm auf einem Mitgliederparteitag Ende April in Stuttgart beschließen.

In der Wählergunst verlor die AfD laut einer Forsa-Umfrage an Zustimmung. Danach würden 10 Prozent der Wahlberechtigten der Partei ihre Stimme geben, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. In der Vorwoche waren es noch 13 Prozent gewesen. Ungewöhnlich: Die Anhänger der AfD haben laut Forsa mehr Vertrauen zu CSU-Chef Horst Seehofer als zu ihrer eigenen Parteivorsitzenden. Frauke Petry erhält von den AfD-Unterstützern 47 von 100 Vertrauenspunkten. Seehofer wurde mit 69 Punkten bewertet.
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