AfD würde laut Parteichef mit NPD in Mecklenburg-Vorpommern stimmen
Schützenhilfe für Rechte

Schwerin. Die AfD kann sich bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern vorstellen, auch Anträge der rechtsextremen NPD im Landtag zu unterstützen. "Man muss in einem Parlament in der Sache abstimmen", sagte Bundeschef Jörg Meuthen dem "Mannheimer Morgen". "Wenn die NPD vernünftige Vorschläge macht, würden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie wenn das bei den Linken der Fall wäre." Ähnlich äußerte sich der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Leif-Erik Holm. Andere Parteien reagierten empört. "Die AfD verbrüdert sich jetzt auch offiziell mit den Neonazis der NPD zu einer Art braunen Koalition", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig. Nach einer Insa-Umfrage im Auftrag des Politikmagazins "Cicero" könnte die CDU in Mecklenburg-Vorpommern erstmals hinter die AfD zurückfallen. Demnach käme die CDU auf nur noch 20 Prozent, die AFD legt weiter auf 23 Prozent zu.

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