Agenten fliegen offenbar auf

Der Fall des mutmaßlichen Doppelagenten beim Bundesnachrichtendienst (BND) zieht immer weitere Kreise. Der Mann hat nach Informationen der Deutschen Presseagentur schon vor Monaten zugegeben, auch eine streng geheime Liste mit Decknamen und echten Identitäten deutscher Agenten an US-Geheimdienste weitergereicht zu haben. Um die Agenten zu schützen, wurden demnach in einigen Fällen Maßnahmen ergriffen. Durch die Enttarnung der Klarnamen habe es aber keine akute Gefahr gegeben. Das Parlamentarische Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste wurde im Dezember über die neuen Informationen unterrichtet. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte: "Ich kann diese Information weder bestätigen noch dementieren."
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