Allgemeine Zeitung
Pressestimmen

Die Tageszeitung kommentiert die Spendenankündigung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg:

Sollten die Milliarden eines Tages tatsächlich fließen, dann fließen sie nicht politisch kontrolliert. Aber sie wirken sehr wohl politisch. Die in Rede stehende Summe ist viel zu hoch, als dass sie keine politischen Auswirkungen hätte. Aber gesteuert wird sie privat. Die Politik wäre die letzte, die jetzt klagen dürfte. Wer seit Langem die Budgets etwa für Entwicklungshilfe klein hält, muss am Ende des Tages über die Zuckerbergs und Gates' dieser Welt froh sein. Trotz aller Bedenken.

The Guardian

Die britische Tageszeitung merkt zu Zuckerbergs Vorstoß an:

Einige der größten menschlichen Leistungen, angefangen bei wissenschaftlicher Forschung bis hin zu Nationalparks, Konzertsälen und Kunstgalerien, haben mit Werken persönlicher Großzügigkeit begonnen, um der Gemeinschaft zu dienen. Vor langer Zeit hatte die Kirche diese Rolle inne. Priscilla Chan und (ihr Mann, der Facebook-Gründer) Mark Zuckerberg spenden nicht ein Zehntel, sondern 99 Prozent ihres Vermögens, fallen aus der Liste der Superreichen heraus und verzichten auf den Statut als Milliardäre, um die Welt zu verbessern. Das gereicht ihnen zur Ehre.

Duma

Zur Nato-Einladung an Montenegro meint das Blatt aus Bulgarien:

Die Außenminister der Nato-Staaten luden Montenegro ein, Mitglied der Organisation zu werden. Dies ist aber nur die halbe Nachricht. Die andere ist, dass Georgien erneut außerhalb des Bündnisses blieb. ... Das ist eine Reverenz an Russland, die allerdings mit einer neuen, unnötigen Erweiterung der Nato begleitet wird. Damit vergrößert sie (die Nato) lediglich die Risiken für sich, da ein neues Land aus einer instabilen Region eingegliedert wird.
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