Alte Warnungen des FBI vor Hackerattacken
"The Interview" angelaufen

Die trotz Terrordrohungen in den USA angelaufene Nordkorea-Satire "The Interview" hat am ersten Tag fast eine Million Dollar (821 000 Euro) eingespielt. Das berichtete das Magazin "Variety" online. Die Summe ist beachtlich, da nur rund 300 unabhängige Kinos den Streifen zeigten.

Zudem ist der Film auf Youtube sowie anderen Netzwerken gegen Bezahlung zu sehen und wurde laut "Variety" prompt zum Bestseller. Große Kinoketten wollten den Film wegen des Download-Angebots vorerst nicht zeigen. Das Filmstudio Sony Pictures war wegen des Films, der den fiktiven Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un zeigt, Ziel eines Hackerangriffs geworden. Laut USA steckt das kommunistische Nordkorea hinter den Angriffen, was Pjöngjang bestreitet. Sony wollte den Film zunächst zurückziehen, entschied sich dann aber für eine Veröffentlichung.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Bundespolizei FBI bereits vor knapp einem Jahr vor Hackerangriffen auf US-Unternehmen sowie drohender Rufschädigung und wirtschaftlichen Verlusten warnte. Das FBI gab auch genaue Anleitungen, wie Firmen sich vorbereiten können.
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