An Dreistigkeit nicht zu überbieten
Flüchtlinge: Bewusstes Schüren von Ängsten

Zum Kommentar "Ausländer-Hass: Auch ein Erbe der sozialistischen Diktatur":

Dieser Kommentar ist an Dreistigkeit und Provokation fast nicht mehr zu überbieten. Ausländerfeindlichkeit war im Osten Deutschlands nicht mehr oder weniger vorhanden als in den alten Bundesländern. Die angesprochenen Vietnamesen und Mosambikaner (wie auch Angolaner und Kubaner) wurden keineswegs als Arbeitskräfte ins Land geholt, sondern sie haben in der DDR eine Facharbeiterausbildung absolviert, um in ihren Heimatländern tätig werden zu können. Sicherlich ist unbestritten, dass die DDR auf diese Weise an Einfluss und Rohstoffe gewinnen wollte. Als Arbeitskräfte waren nur Ungarn und Polen in der DDR! Der größte Quatsch aber ist, dass ihnen der Besuch von Gaststätten verboten war!

Zitat: "Wir sind das Pack" schallte es Bundeskanzlerin Angela Merkel in Heidenau entgegen: Dieser Spruch ist doch eine Ironie auf die dumpfe Beschimpfung eines Herrn Gabriel, der nichts besseres zu tun hatte, als alle, die auch nur ansatzweise kritisch sind, zu beschimpfen. Zitat: "Und mit dem Ausdruck "Dunkeldeutschland" meinte Bundespräsident Joachim Gauck bestimmt nicht die Welle der Hilfsbereitschaft im Westen Deutschlands." Im Westen Deutschlands gibt es nicht nur eine Welle der Hilfsbereitschaft. Auch hier gibt es sehr kritische Stimmen. Nur leider berichtet die Presse nicht darüber. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, aber wahrscheinlich erhöht die Hetze gegen Ostdeutschland die Auflagen.

Ich gebe Ihnen unumwunden recht, dass klare Kante gegen Rechtsradikale gezeigt werden muss! Aber wenn jeder, der nur annähernd Kritik äußert, von der Presse, einschließlich den Politikern, reflexartig in die rechte Ecke gestellt wird, frage ich mich ernsthaft, worin das enden soll! Und davor habe ich Angst.

Simone Kinter (per E-Mail)

Unrentabler Rest?

Zum Kommentar "Es ist höchste Zeit für klare Zeichen von Angela Merkel":

Merkel und Konsorten reduzieren schnellstens die Grundsicherung von Hartz IV, erhöhen kräftig die Steuerfreibeträge für Millionäre und kippen den unrentablen Rest der Flüchtlinge ins Mittelmeer ...

Helmuth Rath, 63179 Obertshausen

Flüchtlingsflut: Wahrheit verdreht

In der "Amberger Zeitung" vom 2. September wurde die Anzahl der im Landkreis Amberg-Sulzbach untergebrachten Asylbewerber veröffentlicht. Fortlaufend wird jedoch von einigen Politikern von Flüchtlingsflut und zunehmender Überforderung der Behörden gesprochen. Mit solchen Begriffen aus dem Mund dieser Politiker soll der Eindruck erweckt werden, dass asylsuchende Menschen, die vor Krieg und Terror aus ihrer Heimat flüchten, eine Gefahr für die einheimische Bevölkerung darstellen. Ängste werden aus politischem Kalkül bewusst geschürt.

Auf 103 213 Einwohner im Landkreis Amberg-Sulzbach kommen 706 Asylbewerber Das sind 0,68 Prozent. Wer in Anbetracht solcher Zahlen von einer Flüchtlingsflut spricht, verdreht die Wahrheit, belügt die Bevölkerung, sollte sich Eselsohren aufsetzen und sich zum Wohle des Volkes aus der Politik verabschieden.

Norbert Scharf 92245 Kümmersbruck

Im "Abseits"

Es ist eine Frechheit, was sich Flüchtlinge in Deutschland erlauben dürfen! Wie geschehen am 17. August in Nürnberg: In der Öffentlichkeit zu protestieren und Forderungen zu stellen, wie z.B. freie Wohnungswahl usw. Hier stellt Ihre Zeitung die Demonstrationsfreiheit in das richtige Licht - ich nenne es ins "Abseits!"

Wie gut die Migranten organisiert sind, kann jeder Leser selber sehen. Warum fordern und protestieren sie nicht in ihren Ländern? Nein: "Im demokratischen Deutschland, wo sie qualvoll sterben!"

Achim Drews 92253 Schnaittenbach
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