Analyse
Das sind Trumps Wähler

Washington. In vielen Gruppen hat Donald Trump besser abgeschnitten als es ihm vorhergesagt wurde. Laut ersten Umfragen halfen ihm diese Gruppen besonders:

Weiße ohne Hochschulabschluss: Erste Erhebungen der "New York Times" zeigen fast 40 Prozent Vorsprung für Donald Trump unter weißen Wählern ohne College-Abschluss. Auch bei Weißen mit College-Abschluss lag er noch um einige wenige Prozentpunkte vorne.

Ethnische Minderheiten: Um Trumps Vorsprung bei Weißen aufzuholen, hätte Hillary Clinton viele Stimmen von Afro-Amerikanern, Latinos und asiatisch-stämmigen Amerikanern gebraucht. Auch wenn sie insgesamt jede dieser Gruppen gewann: Bei allen dreien schnitt die Demokratin schlechter ab als ihr Vorgänger Barack Obama im Jahr 2012.

Evangelikale: Laut "Washington Post" haben strenggläubige Christen in einem Maß für Trump gestimmt, wie seit 2004 nicht mehr für die Republikaner. Er konnte demnach 81 Prozent in dieser Gruppe für sich gewinnen.

Frauen: Auch wenn Clinton hier gewann: Weibliche Wähler haben sich nicht in dem Maß von Trump abgewandt, wie es zwischenzeitlich vorhergesagt wurde.
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