Angebliche Beweise für "Nazi-Zug" Angebliche - Finder hatten Bodenradaraufnahme gezeigt
Polnische Armee sucht nach "Nazi-Zug"

Der angebliche Fundort auf dem Museumsgelände der ehemaligen Julia/Thorez Zeche. Bild: dpa

Zwei Männer haben sich im polnischen Fernsehen als Finder des mythenumwobenen "Nazi-Zugs" präsentiert.

"Wir besitzen Beweise für seine Existenz", sagten Piotr Koper und Andreas Richter aus dem niederschlesischen Walbrzych am Freitag. Auf ihrer noch im Aufbau befindlichen Webseite (xyz-spolkacywilna.pl) präsentieren sie eine Bodenradaraufnahme, die den Zug zeigen soll.

Hinweise von Unbekannten hatten die seit Jahrzehnten kursierenden Gerüchte um einen deutschen Panzerzug aus dem Zweiten Weltkrieg im Tunnelsystem der Bergbaustadt neu aufflackern lassen. Von einem "goldenen Zug" war die Rede - wegen der Hoffnung auf Raubgold der Nazis. In Walbrzych trafen am Freitag 15 Soldaten und Spezialisten der Armee ein und nahmen den angeblichen Fundort in Augenschein. Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak warnte vor Erwartungen, dass die Armee nun bald den Zug berge. Die angebliche Fundregion wird weiter von der Polizei gesichert - vor allem, um Hobby-Schatzgräber abzuhalten.
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