Anschlagsserie in Afghanistan
Kurz notiert

Kabul.(dpa) Bei mehreren Anschlägen in Afghanistan sind vier Menschen getötet und weitere mehr als 70 verletzt worden, unter ihnen auch Frauen und Kinder. So riss in der Hauptstadt Kabul am Dienstag ein Selbstmordattentäter der radikalislamischen Taliban einen Menschen mit in den Tod. 21 weitere seien verletzt worden, sagte Polizeisprecher Ebdullah Karimi. Der Anschlag in der Nähe der US-Botschaft soll einem Konvoi ausländischer Truppen gegolten haben. Die Soldaten seien unverletzt geblieben. Die Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Fortschritte bei Atomverhandlungen

Wien.(dpa) Die Frist für eine Einigung bei den Atomverhandlungen mit dem Iran ist bis zum 7. Juli verlängert worden. Darauf haben sich die 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) und der Iran nach Angaben des US-Außenministeriums am Dienstag verständigt. Zuvor hatte es immer mehr Anzeichen für Fortschritte in den Verhandlungen gegeben. Bei den Gesprächen geht es um die Gewissheit, dass der Iran keine Atombombe baut. Die Führung in Teheran möchte, dass der Westen seine Sanktionen so schnell wie möglich aufhebt. Eigentlich wäre die selbst gesetzte Frist in der Nacht zum Mittwoch (Mitternacht) abgelaufen.
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