Athen lockert Kontrollen

Nach mehreren unplanmäßigen Verzögerungen sollen die Gespräche über ein drittes Hilfsprogramm für Griechenland am Dienstag auf Expertenebene beginnen. Spätestens am Donnerstag sollen die Verhandlungsführer der internationalen Geldgeber hinzustoßen, verlautete am Samstagabend aus dem Finanzministerium in Athen. Für die Verzögerung seien allein "technische Gründe" verantwortlich, hieß es.

Derweil wurden Kapitalverkehrskontrollen gelockert, mit denen Griechenland sein Finanzsystem und die angeschlagenen Banken zu stabilisieren versucht. Der IWF bestätigte den Eingang eines Antrags auf neue Finanzhilfen aus Athen. Details wurden nicht bekanntgegeben. Griechenland will die Verhandlungen bis 18. August abschließen - zwei Tage später muss das Land 3,2 Milliarden Euro an die EZB überweisen.
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