Attentäter von München, Würzburg und Ansbach
Schießübung bei Urlaub im Iran?

München. Der Amokläufer von München soll nach Medienberichten mit seinem Vater das Schießen geübt haben. Der "Focus" berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, der junge Mann habe im Dezember 2015 während eines Urlaubs im Iran Schießübungen absolviert. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung soll er mit seinem Vater einen Schießstand besucht haben. Weder Staatsanwaltschaft noch das Landeskriminalamt wollten die Berichte am Freitag kommentieren. Unterdessen hatten die Attentäter von Ansbach und Würzburg nach Recherchen des "Spiegel" Kontakte nach Saudi-Arabien. Demnach standen die jungen Männer über mehrere Telefonnummern in Kontakt mit mutmaßlichen Mitgliedern der IS-Terrormiliz, unter anderem in Saudi-Arabien. Dies ergebe sich aus Chats, die deutschen Behörden vorlägen. Laut dem Bericht schlug ein IS-Kontaktmann dem Attentäter von Würzburg in einem Chat vor, mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren. Dies habe der 17-Jährige mit der Begründung abgelehnt, keinen Führerschein zu besitzen. Stattdessen kündigte der Mann demnach an, er werde in einen Zug steigen und die erstbesten Fahrgäste angreifen. Die Leiche des Attentäters von Ansbach ist inzwischen beigesetzt worden.

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