Ausgewogenere Weltwirtschaftsordnung

Ein erster Schritt für eine ausgewogenere Weltwirtschaftsordnung soll der Kampf der G20 gegen Steuertricks und Gewinnverlagerung (BEPS) multinationaler Konzerne sein, der in Antalya verabschiedet werden soll. Deutschland verliert durch diese Praxis von Unternehmen bis zu sieben Milliarden Dollar im Jahr, aber die Hauptlast tragen die ärmsten Länder, wie aus einem Bericht hervorgeht, den Oxfam mit dem Tax Justice Network, der Global Alliance for Tax Justice und dem Gewerkschaftsbund Public Services International zum Gipfel vorlegte. "Die Zeche zahlen vor allem die Menschen in den ärmsten Ländern", beklagte Oxfam-Experte Tobias Hauschild. Dort fehlten die Gelder für Gesundheit und Bildung. Hilfsorganisationen sehen einen "Schritt in die richtige Richtung", halten den Aktionsplan aber für unzureichend. Sie fordern eine "zweite Runde von Reformen". (dpa)
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